Kleine Welt

Kleine und fast heile Welt.

Wir beginnen heute die fünfte Woche des confinements. Papa Macron hat vorgestern den Lockdown um zwei Wochen verlängert, allerdings mit einigen wichtigen Lockerungen: kleine Läden dürfen wieder aufmachen. Deren Schliessung wurde landesweit diskutiert und stiess mehrheitlich auf grosses Unverständnis. Unser persönlicher Aktionsradius wurde von 1 auf 20 km und von einer einzigen Stunde pro Tag auf täglich 3 Stunden erhöht. Fühlt sich an wie Freiheit!

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Lockdown- Kochen

Heute Abend gibts etwas Besonderes.

In diesen Corona-Zeiten ist es schwierig Freundschaften aufrecht zu halten. Wir telefonieren viel öfter als sonst und auch Video-Chats nutzen wir. Das Schönste sind die Video-Aperos, wo wir mit Freunden zusammen sitzen, jeder zu Hause in seinem Land, und wir plaudern und trinken. Die Prioritäten in dieser Reihenfolge, obwohl es ohne ein Glas Wein oder einen Drink natürlich nicht dasselbe wäre.

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Guter Entscheid

Wir sind nun froh, haben wir die Weiterfahrt nach der Wiedereröffnung unseres Kanals nicht in Angriff genommen. Wir wären aus zwei Gründen wiederum gestrandet. Einmal wegen des immer noch geschlossenen Nachfolgekanals, den wir zwingend hätten befahren sollen und dann auch wegen dem erneuten Lockdown. Aus unserem Zufluchtsort, an dem wir während der Wasserknappheit im August und jetzt während des confinement geblieben sind, wird auch unser Überwinterungs-Ort werden. In meinen schlimmsten Träumen hätte ich nicht voraussehen können, dass uns das so passieren wird; eine Fahrsaison von gut 2 Monaten ist wirklich arg kurz!

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Herbst

Herbst, meine bevorzugte Jahreszeit. Ich geniesse es, wieder lange Ärmel zu tragen und vom kühleren Aussenbereich rein an die Wärme zu kommen, liebe die nebligen Vormittage und die frühe Abenddämmerung, freue mich wieder über dampfendem Tee und heissem Kakao, duftende Aufläufe und würzige Eintöpfe und an den satten, bunten Herbstfarben von Bäumen und Sträuchern kann ich mich gar nicht sattsehen. Am Abend noch ein Glas Rotwein zu geniessen und dabei einen Plaid über den hochgelegten Beinen zu haben – das ist das Nonplusultra des Wohlbehagens! Fehlte bloss das Knistern eines Kaminfeuers.

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Mamma mia!

Ich schaue mir da gerade ein Video auf You Tube an und urplötzlich muss ich an meine Mutter denken. Sie würde mir wohl was erzählen, wenn sie noch erleben müsste, wie ich heute manchmal italienisch koche! Aber von vorne:

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Ungeduldig erwartet

Es ist Regen gemeldet. Wir sind schon ganz zappelig aber auch noch etwas skeptisch. Denn so manches mal umging der gemeldete Regen unsere Gegend hier. Wir sahen zwar die schwarzen Wolken, ja es blitzte und donnerte sogar. Bis auf ein ein paar Tropfen kriegten wir jedoch nichts ab. Pipi d’oiseau, Vogel-Pisse, nannte es gestern eine Frau, die hier im Park etwas Schatten suchte.

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Palets breton

Die Bretagne muss ganz herrlich mit dem Boot zu befahren sein. Leider ist das Kanalsystem dieser reizvollen Gegend total vom Rest Frankreichs abgeschnitten. Die naheliegendste Verbindung wäre die Loire und diese ist nicht schiffbar! Wir müssten unser Boot also auf der Strasse dahin transportieren lassen oder auf dem Seeweg dahin kommen, was für uns ganz ausgeschlossen ist. Schade.

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Die Sache mit zwingenden Terminen!

2020, ganz klar. In diesem Jahr werden unsere Identitätskarten ablaufen. Genauer im Herbst, als eigentlich jetzt dann bald. Kein Problem für uns, dann verlängern sie wir halt oder kriegen eine Neue.

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Eine anstrengende Zeit

Uff, die letzten Tage waren anstrengend und ich mach mir langsam echte Sorgen um die mentale Gesundheit der Menschen. Was in den USA abläuft verfolge ich seit geraumer Zeit, eigentlich seit sie diesen neuen Kultführer haben. Nun kommen noch die ver(w)irrten, leidenschaftlich die Freiheit liebenden aber tief misstrauischen und gegen alles und jedes Kämpfenden in Europa dazu (nicht nur hier, ich weiss!).

Das alles macht mich müde und ich verstehe da wohl etwas nicht ganz!

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Wenn wir schon nicht fahren

können, nichts hindert uns daran, wenigstens einmal um die nächste Kurve zu schauen und sehen wie es von hier aus weiter gehen wird!

Kaum hat es drei Tropfen geregnet, werden wir ungeduldig und zappelig. Natürlich braucht es viel mehr als ein paar leichte Regengüsse um den Kanal wieder flott zu machen. Der Kopf weiss das, aber das Herz wünscht sich halt eine Weiterfahrt herbei.

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