Zügig langsam

Wir haben unseren alten Rhythmus wiedergefunden. Einige Tage fahren und dann ein paar Tage Ruhe (von der Ruhe) einschalten. Böse Zungen behaupten von langsam zu sehr langsam. Uns ist’s egal. Die Ambitionen sind relativ klein und da wir immer wieder Termine wahrzunehmen haben, rechtfertigen sich die Pausen sowieso! Weiterlesen „Zügig langsam“

Eingeladen

Wir waren letzten Samstag in St-Jean-de-Losne zum Abendessen eingeladen. Die allermeisten unserer Freunde hier in Frankreich wohnen selber auf Booten. So sind Treffen oft gar nicht einfach zu organisieren und manchmal sehen wir uns Monate, wenn nicht jahrelang nicht mehr! Deshalb waren wir voller Vorfreude. über ein Jahr hatten wir uns nicht getroffen. Diesmal würde es sogar türkisches Essen geben und darauf freuten wir uns ganz besonders.

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Auf Warteposition in Chalon

Gar nicht so schlimm, wir hätten es weniger gut treffen können. Der Freizeithafen von Chalon ist ein angenehmer Platz, ziemlich teuer zwar im Vergleich mit den umliegenden Liegemöglichkeiten, dafür ist man in einer Stadt und rundum des Hafens befindet sich alles was wir brauchen. Die Lage ist toll, wir liegen an einem Seitenarm der Saône, la Genise, und gleich dahinter gibt es nochmals einen Seitenarm, über den eine der originellsten Brücken führt die ich kenne, mit grossen ovalen „Fenstern“ die im Falle von Hochwasser den Wasserdruck verringern. Die Saône teilt sich hier für ein paar hundert Meter also in 3 Arme. Ein Spaziergang im Grünen liegt gleich vor der Tür. Ideal für uns Hundebesitzer. Weiterlesen „Auf Warteposition in Chalon“

Freud und Leid

… in einer kleinen Gemeinschaft. Einer willkürlich zusammen gewürfelter Gemeinschaft!

Auf einem Steg wohnt man sehr nah beieinander, noch viel näher als in einer Strasse oder in einem Haus mit mehreren Wohnungen. Man kennt sich, aber durch die Nähe, diese extreme Nähe, ist man auch sehr diskret. Wenn bei uns jemand ins Boot guckt, ist es ein neugieriger Fremder, der ein wenig Boote guckt. Die Bewohner hier tun das nicht, und ein Boot betreten ohne Erlaubnis des Besitzers ist ein Tabubruch. Ich persönlich finde es ein schöne Sitte, höflich gefragt zu werden ob man an Bord kommen dürfe. Der Aussenbereich des Boots ist unser Garten, der Innenraum privat und sofort ziemlich intim, es gibt ja keinen Empfangsbereich oder Korridor! Weiterlesen „Freud und Leid“

Blaue Flagge: es gibt wieder Wasser

Gerade hat unser Hafenbecken nach mehr als einer Woche eisigen Temperaturen begonnen zu überfrieren und schon wird es wieder etwas ärmer, sprich keine Nächte mehr mit tieferen Temperaturen als -4°C.  Für einige Tage gibt es eine Entspannung der Situation. Gestern hing am Werfts-Gebäude zu der roten Flagge noch zusätzlich eine Blaue. Die Rote bedeutet „Wasser abgestellt“, rot und blau „Wasser wird am Folgetag abgestellt“ respektive „Wasser wird am Folgetag wieder angestellt“. Heute hing bloss noch die Blaue. Weiterlesen „Blaue Flagge: es gibt wieder Wasser“

Zwischenbilanz

Entgegen aller Logik stelle ich fest, mit qualitativ besser, sprich teurer, Einkaufen kann man sparen! Ich habe den Beweis dafür. Schwarz auf weiss.
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Bootsführerkurs: Halb so schlimm

Aber zufrieden bin ich nicht ganz mit mir. Der Praktische Teil des Kurses gestern war easy. Die Lehrerin war sehr zufrieden, ich eben weniger. Wie immer bin ich streng mit mir. Meine übliche lockere Haltung und der „laisser faire“-Modus ist in einem solchen Fall wie weggeblasen und ich werde auf einmal ehrgeizig! Schon oft erlebt. Weiterlesen „Bootsführerkurs: Halb so schlimm“