Wir haben’s geschafft

Wir haben unseren eigentlichen Winterplatz verlassen und sind von Ponton D nach Ponton A, geschätzte 250 Meter, gefahren. Immerhin ein Anfang.

Vorgesehen war dieser Wechsel schon längere Zeit. Der der Hafenausfahrt am nächsten liegende Steg A hat die tollste Sicht. Im Winter ist der jedoch nicht überflutungssicher und daher liegen bloss unbewohnte Boote hier. Aber jetzt sind wir nun hier angelangt. Diese kleine Fahrt hatten wir immer wieder verschoben, zwischenzeitlich wieder etwas vergessen und dann letztes Wochenende dem Hafenmeister definitiv angesagt. Bingo: Wir hatten für dieses Miniprojekt die windigste Woche seit langem ausgesucht!

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Dreikönigs-Tag

Heute genau vor zwei Jahren lagen wir ebenfalls in Auxonne, bloss gut zwei Meter höher. Das erste von insgesamt drei Hochwasser in jenem Winter hatte uns angehoben und der sonst von einer grünen Mole eingerahmte Hafen schien auf einmal in einem riesigen See zu liegen. Dieses Jahr ist alles anders. Weiterlesen „Dreikönigs-Tag“

Sonne!

Für drei Tage ist Sonne satt angesagt. Im Moment sehe ich keine einzige Wolke und auch keinen einzigen Kondensstreifen! Das grosse Blau! Wunderbar.

Der graue Deckel über uns ist im Nu vergessen und Leben kommt in die Bude.

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La vie en Blues

0 Grad in der Früh, 6-8 Grad Höchstwert, den ganzen Tag dämmerig, unfreundlich und windig! Das ist etwas früh im Jahr, nicht?

Eigentlich habe ich keine Lust, jetzt schon winterliche Bedingungen zu haben. Der Herbst wurde uns gestohlen, er fand irgendwie nicht statt.

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Abschied

Dieses Jahr war irgendwie komisch. Ja, ich weiss, es ist noch nicht zu Ende, das Ende der Navigationssaison ist jedoch langsam absehbar!

Abgesehen von unserer kniebedingt fehlenden Mobilität und dem entsprechend eingeschränkten Aktivitätsradius, schränkten uns noch andere Kriterien ein. Weiterlesen „Abschied“

Kleine Freuden

Kleine Freuden, grosse Wirkung! Was habe ich kürzlich gelesen: Wir sollten uns an Kleinigkeiten freuen, man weiss nie ob sie nicht im Nachhinein eine grosse Wirkung haben werden. Oder so ähnlich. Ich finde, das bringt es toll auf den Punkt. Weiterlesen „Kleine Freuden“

Durchatmen

Uff, die hohen Temperaturen haben übers letzte Wochenende merklich nachgelassen! Am Samstag war es noch tropisch heiss und feucht, die Nacht auf Sonntag noch viel zu warm um ordentlich durchzuschlafen und am folgenden Morgen dann die (angekündigte) Überraschung: ein frischer, kühler Tag! Was bin ich froh, denn hier im Hafen gibt’s es für uns gar keinen Schatten. Das Boot auskühlen können wir einzig über Nacht und das ist mit nächtlichen Temperaturen von um die 20°C wirklich nicht einfach. Frühmorgens hatten wir drinnen stets noch tropische Bedingungen und das ist hoffentlich jetzt vorbei.

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Prozession in die falsche Richtung

Manchmal ist es ja ganz erstaunlich, was man so für Beobachtungen machen kann. Ich meine, wenn man viel Zeit und Musse hat, Menschen zu zuschauen. Ich liebe das! Und da ist ja noch dieses Gesetz, wie heisst es schon wieder? Murphy’s Gesetz: «Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen, und eine davon in einer Katastrophe endet oder sonst wie unerwünschte Konsequenzen nach sich zieht, dann wird es jemand genau so machen.» Genau.

Aber der Reihe nach. Weiterlesen „Prozession in die falsche Richtung“

Zügig langsam

Wir haben unseren alten Rhythmus wiedergefunden. Einige Tage fahren und dann ein paar Tage Ruhe (von der Ruhe) einschalten. Böse Zungen behaupten von langsam zu sehr langsam. Uns ist’s egal. Die Ambitionen sind relativ klein und da wir immer wieder Termine wahrzunehmen haben, rechtfertigen sich die Pausen sowieso! Weiterlesen „Zügig langsam“

Eingeladen

Wir waren letzten Samstag in St-Jean-de-Losne zum Abendessen eingeladen. Die allermeisten unserer Freunde hier in Frankreich wohnen selber auf Booten. So sind Treffen oft gar nicht einfach zu organisieren und manchmal sehen wir uns Monate, wenn nicht jahrelang nicht mehr! Deshalb waren wir voller Vorfreude. über ein Jahr hatten wir uns nicht getroffen. Diesmal würde es sogar türkisches Essen geben und darauf freuten wir uns ganz besonders.

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