Der längste Tag im Jahr

Die Saône und entschwindende Stadt in der Ferne
Es geht nichts über einen Kaffee an Bord (wenigstens Vormittags)!
Vorbei an typischen Dörfer des Burgunds
Einer der Hilfsmatrosen
Der gerade diensthabende Kapitän
Ein Plätzchen für die Nacht
Wunderschöner Waldweg für den Abendspaziergang
Das verdiente Feierabendbierchen
Der Tag klingt aus
Um 22 Uhr ist es immer noch hell! Widerschein im Fluss

Ein vorgezogenes Adieu

Nun, da der endgültige Abschied von Auxonne unmittelbar bevorsteht, werde ich schon etwas wehmütig. Denn eines werde ich ganz sicher vermissen: die aussergewöhnlichen Sonnenuntergänge und Abendstimmungen hier! Weiterlesen „Ein vorgezogenes Adieu“

Wir haben’s geschafft

Wir haben unseren eigentlichen Winterplatz verlassen und sind von Ponton D nach Ponton A, geschätzte 250 Meter, gefahren. Immerhin ein Anfang.

Vorgesehen war dieser Wechsel schon längere Zeit. Der der Hafenausfahrt am nächsten liegende Steg A hat die tollste Sicht. Im Winter ist der jedoch nicht überflutungssicher und daher liegen bloss unbewohnte Boote hier. Aber jetzt sind wir nun hier angelangt. Diese kleine Fahrt hatten wir immer wieder verschoben, zwischenzeitlich wieder etwas vergessen und dann letztes Wochenende dem Hafenmeister definitiv angesagt. Bingo: Wir hatten für dieses Miniprojekt die windigste Woche seit langem ausgesucht!

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Vier weitere Wochen Hausarrest

Wir sind schon etwas daran gewöhnt: Ausgangssperre!

Seit gestern Abend verlängert bis und mit 10. Mai. Dann ist geplant, das Land vorsichtig und Schritt für Schritt zu öffnen. Ganz sicher gehört die Wiedereröffnung der Wasserwege nicht zu den Prioritäten, damit müssen wir leben. Weiterlesen „Vier weitere Wochen Hausarrest“

Houston, wir haben ein Problem

Gestern Abend fing unsere Wasserpumpe an zu spinnen. Sie ging ständig für ein paar Sekunden an und stoppte dann wieder. Diese Pumpe sollte nur angehen, wenn irgendwo Wasser aus dem Tank gepumpt wird, also wir Wasser ziehen in der Küche, Bad, Waschmaschine oder so. Soweit so logisch. Weiterlesen „Houston, wir haben ein Problem“

Laisser faire

Dies ist mein vierter Entwurf und den publiziere ich nun einfach, ob er mir nun gut gefällt oder nicht!

Schon bald drei Wochen im Hausarrest  –  wir lassen es schleifen Weiterlesen „Laisser faire“

Ein bisschen raus

Luft schnappen an Deck

und auf der Wiese

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Die Lieblingsbeschäftigung des Grossen

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Die Charolaisinder dürfen den ganzen Tag raus, gemein!

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Bis einen Kilometer im Umkreis des Domizils dürfen wir uns bewegen, 1 Stunde lang, ob pro Tag oder jedes Mal, ist nicht klar. Neu müssen wir auch die Uhrzeit des Ausgangs auf dem Attest angeben. Bisher wurden wir zwei mal in der Nähe des Hafens kontrolliert. Ein Nachbar, der sich erdreistet hatte, fischen zu gehen, hat eine Verwarnung gekriegt! Das nächste Mal gibt es eine Busse von 260 Euro. Teure Fischchen. Den Fang haben sie ihm gelassen.

Wir versuchen bloss einmal die Woche einzukaufen. Auch heute war kein Mehl da. Kein Dinkelmehl, das ich eigentlich bräuchte um Brot für mich zu backen, und auch sonst kein Feld-, Wald- und Wiesenmehl. Alles andere gibt es in normaler Menge, sogar Klopapier 😉.

Gleich komme ich für ein Stündchen raus. Die Kleine liebt es, an Deck zu liegen, aber für uns ist der Wind zu kalt. Gemütlich ist anders. Schade, denn es ist sehr sonnig. Na ja, wird wieder.

Bleibt brav und gesund ❤

Ausgangssperre – die ersten Tage

Es ist immer noch schönes Wetter und warm. Zum Glück!

Seit Dienstag Mittag befinden wir uns in Ausgangssperre. Ich bin jetzt froh darum. Ganz klare Ansagen, keine Ausnahmen, die Regeln dürften dem Hintersten und Letzten – vielleicht nicht gerade einleuchten, aber – bekannt sein.

Seit Mittwoch früh stellen wir uns vor jedem Verlassen des Boots ein Attest aus.

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Alles klar, soweit es klar ist

Den Rest verstehen wir nicht immer. Wir informieren uns derzeit insbesondere über die Vorgänge in zwei Ländern: der Schweiz als Heimatland und Frankreich als unser Gastland.

Die Unterschiede sind von den Massnahmen her nicht mehr gross. Die in der Schweiz sind irgendwie schwammiger als die von Frankreich, jedenfalls seit gestern Abend. Weiterlesen „Alles klar, soweit es klar ist“

Wir fallen auf uns zurück

Gerade habe ich einen sehr schön und eindrücklich geschriebenen Artikel von Cristina Comencini, einer italienischen Schriftstellerin, gelesen. Sie beschreibt da eindringlich, wie sich die aktuelle Situation in Italien auf die Menschen auswirkt.

Man muss sich das vorstellen; da sind auf einmal sämtliche Familienmitglieder zeitgleich zuhause, über lange Wochen, Ehepartner, Jugendliche und Kinder. Vielleicht ist auch niemand da und man ist ganz auf sich alleine gestellt. Weiterlesen „Wir fallen auf uns zurück“