Rückschritt in den Winter

Seit 2 Wochen sind wir wiederum im Lockdown. Die nächtliche Ausgangssperre, die wir seit Dezember haben, bleibt bestehen. Da unser Boot unser einziger Wohnort ist, dürften wir unter gewissen Bedingungen zwar fahren, doch bei diesem schrecklichen Wetter würden wir sowieso nicht fahren wollen. Der Wind ist eisig und ganz egal, ob die Sonne scheint, es regnet oder schneit, es ist ungemütlich. Die nächtlichen Temperaturen liegen immer noch weit unter null Grad, die Heizung läuft auf vollen Touren. Vor einem Jahr sassen wir jeden Abend am apéritif auf dem Deck und genossen die Wärme in vollen Zügen. Das scheint jetzt alles weit weg.

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Heizungs-Story, das Ende

End of story, hoffentlich! Es wäre nun wirklich an der Zeit nach unserer Pechsträhne! Denn pünktlich zum schönem und sehr mildem Wetter, haben wir unsere Zentralheizung zurück.

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Guter Entscheid

Wir sind nun froh, haben wir die Weiterfahrt nach der Wiedereröffnung unseres Kanals nicht in Angriff genommen. Wir wären aus zwei Gründen wiederum gestrandet. Einmal wegen des immer noch geschlossenen Nachfolgekanals, den wir zwingend hätten befahren sollen und dann auch wegen dem erneuten Lockdown. Aus unserem Zufluchtsort, an dem wir während der Wasserknappheit im August und jetzt während des confinement geblieben sind, wird auch unser Überwinterungs-Ort werden. In meinen schlimmsten Träumen hätte ich nicht voraussehen können, dass uns das so passieren wird; eine Fahrsaison von gut 2 Monaten ist wirklich arg kurz!

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Zeitiges Erwachen

Über meine Art zu gärtnern haben wir uns ja schon mal unterhalten. Leider war ich diesbezüglich schon immer … na, wie soll ich mich ausdrücken: Nachlässig? Unzuverlässig? Unbeständig? Mit einem leicht grünlichen Daumen und meistens viel Glück? Weiterlesen „Zeitiges Erwachen“

Von nun an wird’s besser!

Jedes Jahr bin ich glücklich wenn der Tiefpunkt überschritten ist. Die kurzen Tage gehen mir auf den Geist. Nun sind wir seit einigen Tagen in der „zunehmenden“ Phase! Juhuuu.

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La vie en Blues

0 Grad in der Früh, 6-8 Grad Höchstwert, den ganzen Tag dämmerig, unfreundlich und windig! Das ist etwas früh im Jahr, nicht?

Eigentlich habe ich keine Lust, jetzt schon winterliche Bedingungen zu haben. Der Herbst wurde uns gestohlen, er fand irgendwie nicht statt.

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Abschied

Dieses Jahr war irgendwie komisch. Ja, ich weiss, es ist noch nicht zu Ende, das Ende der Navigationssaison ist jedoch langsam absehbar!

Abgesehen von unserer kniebedingt fehlenden Mobilität und dem entsprechend eingeschränkten Aktivitätsradius, schränkten uns noch andere Kriterien ein. Weiterlesen „Abschied“

Kleine Freuden

Kleine Freuden, grosse Wirkung! Was habe ich kürzlich gelesen: Wir sollten uns an Kleinigkeiten freuen, man weiss nie ob sie nicht im Nachhinein eine grosse Wirkung haben werden. Oder so ähnlich. Ich finde, das bringt es toll auf den Punkt. Weiterlesen „Kleine Freuden“

Frühjahrssturm

Es ist wie im April, es stürmt wie verrückt. Vor Allem die Böen sind heftig. Wir hängen buchstäblich in den Leinen, sie knarren und knarzen. Rundherum knattern all die fantasievoll montierten Planen, die Bootsbesitzer gerne ihren Booten zum Schutz überziehen. Nicht konfektionierte Planen, sondern irgendwelche Billigware aus dem Baumarkt, vorzugsweise straff mit Kabelbinder befestigt. Natürlich machen es das diese Planen nicht durch den ganzen Winter; sie reissen und tanzen dann heftig um sich schlagend im Wind. Bis der Besitzer an einem warmen Sonntag dann mal kontrollieren kommt ist alles in Fetzen. Ich verstehe, dass das mal passieren kann, aber jedes Jahr von Neuem? Weiterlesen „Frühjahrssturm“