Kleine Welt

Kleine und fast heile Welt.

Wir beginnen heute die fünfte Woche des confinements. Papa Macron hat vorgestern den Lockdown um zwei Wochen verlängert, allerdings mit einigen wichtigen Lockerungen: kleine Läden dürfen wieder aufmachen. Deren Schliessung wurde landesweit diskutiert und stiess mehrheitlich auf grosses Unverständnis. Unser persönlicher Aktionsradius wurde von 1 auf 20 km und von einer einzigen Stunde pro Tag auf täglich 3 Stunden erhöht. Fühlt sich an wie Freiheit!

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Lockdown- Kochen

Heute Abend gibts etwas Besonderes.

In diesen Corona-Zeiten ist es schwierig Freundschaften aufrecht zu halten. Wir telefonieren viel öfter als sonst und auch Video-Chats nutzen wir. Das Schönste sind die Video-Aperos, wo wir mit Freunden zusammen sitzen, jeder zu Hause in seinem Land, und wir plaudern und trinken. Die Prioritäten in dieser Reihenfolge, obwohl es ohne ein Glas Wein oder einen Drink natürlich nicht dasselbe wäre.

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Am und im Fluss

Rivers do not flow past but through us; tingling, vibrating, exciting every cell and fiber in our bodies, making them sing and glide.

John Muir

Wasser – Fluss – See –  Meer. Wasser ist elementar für den Menschen. Zum Trinken und Waschen,ja, aber auch nur so zum Anschauen, Geniessen, Träumen, Sinnen, Abschalten!

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Guter Entscheid

Wir sind nun froh, haben wir die Weiterfahrt nach der Wiedereröffnung unseres Kanals nicht in Angriff genommen. Wir wären aus zwei Gründen wiederum gestrandet. Einmal wegen des immer noch geschlossenen Nachfolgekanals, den wir zwingend hätten befahren sollen und dann auch wegen dem erneuten Lockdown. Aus unserem Zufluchtsort, an dem wir während der Wasserknappheit im August und jetzt während des confinement geblieben sind, wird auch unser Überwinterungs-Ort werden. In meinen schlimmsten Träumen hätte ich nicht voraussehen können, dass uns das so passieren wird; eine Fahrsaison von gut 2 Monaten ist wirklich arg kurz!

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Herbst

Herbst, meine bevorzugte Jahreszeit. Ich geniesse es, wieder lange Ärmel zu tragen und vom kühleren Aussenbereich rein an die Wärme zu kommen, liebe die nebligen Vormittage und die frühe Abenddämmerung, freue mich wieder über dampfendem Tee und heissem Kakao, duftende Aufläufe und würzige Eintöpfe und an den satten, bunten Herbstfarben von Bäumen und Sträuchern kann ich mich gar nicht sattsehen. Am Abend noch ein Glas Rotwein zu geniessen und dabei einen Plaid über den hochgelegten Beinen zu haben – das ist das Nonplusultra des Wohlbehagens! Fehlte bloss das Knistern eines Kaminfeuers.

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Kulturschock X: am langen Arm der Ämter

Wir sind uns seit langem nicht mehr täglich bewusst, im Ausland zu leben. Aber hin und wieder wird dies uns wieder brutal in Erinnerung gerufen. Zu Beginn waren wir darauf eingestellt, auf das eine oder andere Hindernis zu treffen, in Unkenntnis der hiesigen Vorschriften mal in Schwierigkeiten zu geraten oder endlos herumfragen zu müssen. Aber jetzt, nach vollen 3 Jahren, ist das Leben in Frankreich einfach die neue Normalität.

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Kanal auf, action!

Seit Montag ist unser Kanal wieder offen. Es läuft wieder etwas.

Als erstes kamen die Boots-Clochards, sorry – die Lebenskünstler, von weiter oben daher. Auf dem Wasser treffen wir immer wieder Leute, die fast ohne Geld auf ihrem Kahn leben, mehr oder weniger kunstvoll. Sie sind ständig auf der Suche nach dem besten Deal, sei es ganz einfach, weil sie möglichst nichts für Wasser und Strom zahlen wollen, oder weil ihr Boot irgendein Ersatzteil benötigt. Da werden alte Batterien noch verhökert, die Neuen nach dem tiefst möglichen Preis auf Amazon bestellt, am Motor, an den Pumpen und den elektrischen Installationen wird gebastelt und geklittert, manchmal machen mir diese Boote richtig Angst!

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Mamma mia!

Ich schaue mir da gerade ein Video auf You Tube an und urplötzlich muss ich an meine Mutter denken. Sie würde mir wohl was erzählen, wenn sie noch erleben müsste, wie ich heute manchmal italienisch koche! Aber von vorne:

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Sch…thema

Jetzt müsst ihr stark sein; Dies ist ein Blog rund um das Leben auf einem Hausboot, und zum Leben gehören bekanntlich nicht nur die Zuckerseiten. Eben. Let’s go.

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Ungeduldig erwartet

Es ist Regen gemeldet. Wir sind schon ganz zappelig aber auch noch etwas skeptisch. Denn so manches mal umging der gemeldete Regen unsere Gegend hier. Wir sahen zwar die schwarzen Wolken, ja es blitzte und donnerte sogar. Bis auf ein ein paar Tropfen kriegten wir jedoch nichts ab. Pipi d’oiseau, Vogel-Pisse, nannte es gestern eine Frau, die hier im Park etwas Schatten suchte.

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