Oho, da hat jemand Reisefieber!

Unser Nervenbündel von Hund ist reisefertig!

Bislang war er stets völlig durch den Wind, wenn wir den Motor anliessen. Unklar zu sehen, ob er sich nun aufregte weil er sich freut oder ihm etwas bange ist. Weiterlesen „Oho, da hat jemand Reisefieber!“

Doppel-Janusz

Eigentlich ist Janusz ja mindestens zwei verschiedene Hunde. Nicht nur seine Fellfarben, auch die Haarqualität ist je nach Körperregion verschieden. Von seiner Mitte aus nach hinten gesehen ist er relativ glatthaarig, nach vorne hin jedoch rauhaarig mit langen, harten Deckhaaren. Das gibt ihm, naturbelassen, ein etwas seltsames Erscheinungsbild. Ein Mischling halt.
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Alles wird gut

Es ist immer dasselbe: wenn’s Probleme gibt, thematisiert man das, geht’s mal besser …. na ja, dann geht es eben besser und alles ist in Ordnung. Kein Thema mehr.

Genauso ist es mir gegangen. Wir befinden uns alle auf dem aufsteigenden Ast Weiterlesen „Alles wird gut“

Diese Woche

Bin ich froh, ist sie vorbei! Janusz hatte vor einer Woche seine Krise – wir wissen ja noch immer nicht, was es ist und ich nenne das jetzt einmal so. Er hat sich etwas erholt in den vergangenen Tagen. Die ersten Tage waren schlimm, Weiterlesen „Diese Woche“

Kleine Pechsträhne: 3 Patienten

Wir sind wirklich gut koordiniert, alle 3: Janusz, Merry und ich. Weiterlesen „Kleine Pechsträhne: 3 Patienten“

Es war halt doch stressig

Alles ist gut gegangen und alle haben den Wechsel als gut erlebt. Dachten wir.

Da haben wir nicht mit unserer kleinen Hündin gerechnet. Sie, die stets so souverän mit Wechseln umgeht, alles freudig mitmacht und nie Unsicherheiten zeigt, hatte im Anschluss an all diese Umstellungen einen massiven Epilepsie-Anfall! Weiterlesen „Es war halt doch stressig“

Nächtliche Heimsuchung

Trump war hier. Hier bei mir. Im Traum. Er schwebte in mehrfacher Ausführung in/auf Luftballons hier herum. So genau kann ich das nicht sagen. Er sah irgendwie etwas anders aus, so wie eine Fusion zwischen Donnie himself und Nemo (sorry, Nemo), aber doch eher wie Donald Trump. Nemo kann also nichts dafür.

Weitere Mitmachende waren: ein weisses Auto, gross, amerikanisch bullig, ein Pferd in einer Nebenrolle, meine Mutter, sie geriet irgendwie in ein Sumpfloch und musste von mir herausgezogen werden und verwandelte sich danach in ein Einhorn, und eine Freundin aus dem Tessin, die dauernd typische Grammatikfehler machte, die Italiener auf schweizerdeutsch machen (ja, wir haben auch Grammatik). Deshalb weiss ich, dass der Film, äh, der Traum auf Deutsch war. Ah, und da war auch mein Mann. Er fuhr den SUV, guckte aber ständig zurück um mit der Freundin zu reden, welche auf dem Rücksitz sass. Deshalb geriet meine Mutter ja auch in das Loch, doch, doch, genau darum! Sie war vorher jedoch nicht mit an Bord gewesen. Und zwei spielende Hunde auf einem Feld und ein Fuchs hinter der Hecke.

Alles klar soweit? Seid ihr noch mit mir?

Die Haupthandlung waren jedoch irgendwie diese Donald-Gesichter, die über mir schwebten, leicht hin und her und auf und ab mäanderten, und ständig wiederholten: „Hey, believe me, hey, believe me“. Also, immer nur einer, nicht im Chor. Eigentlich klang es eher wie „Hö! Believe me!“.

Da lag ich also, mit Schweiss auf der Stirn, im Dunkeln und in der Kälte. Wie es so ist, nach einem Albtraum, war ich noch nicht ganz ich, und fragte mich, ob ich jetzt schon wach war oder immer noch im Traum gefangen war. Das „hö! believe me!“ oder so ähnlich hörte ich nämlich immer noch!

„hö! believe me! hö, believe me! hö….!

Nach ein paar Schreckensminuten wurde ich dann ganz wach und hörte den Grossen (Hund!) schnarchen, ganz im Rhythmus von hö! believe me, hö! believe me…. Ich wusste gar nicht, dass der Donnie kennt!

Da dies die kälteste zu erwartende Nacht ist, hatten Mann und ich abgemacht, dass wir abwechselnd aufstehen und heizen. Um drei ich, um halb fünf und um sieben Uhr er. Ich hatte den Wecker gestellt für drei Uhr und Mann stand dann auf und heizte die erste Schicht. War nicht ganz wie abgemacht, aber ich fand das ganz lieb von ihm. Der Albtraum hat mich nach fünf Uhr geweckt, bis ich richtig wach war dauerte es noch einen schönen Moment. Jetzt sitze ich hier und heize schreibend; oder schreibe heizend. Bei anfänglichen 13,7°C. Mittlerweile ist schon recht warm und ich bin jetzt hellwach. Gut habe ich den Traum sofort aufgeschrieben, später bei Tag wüsste ich kaum mehr was und er wäre mir abhanden gekommen. An die schwebenden Trump-Nemo-Luftballons erinnere ich mich wahrscheinlich aber noch lange.

Mittlerweile ist etwas auf Vorrat geheizt, 23°C, und ich gehe wieder ins Bett. Die nächste Schicht ist dann mit Kaffee Nr. 1 verbunden. Ans Bett geliefert. Schön. Schlaft jetzt weiter und sorry, dass ich euch so früh gestört habe.