Abschied von Tournus

Allein an Deck und am Steuer! Sicht über das Steuerpult hinweg auf die Saône

Fast wunschgemäss haben wir heute früh Tournus verlassen und uns auf den Rückweg nach Auxonne gemacht. Die Wetterprognosen für heute waren noch gut, für morgen eher mies mit Wind und vor allem dazu noch starke Böen. Think positiv sagten wir uns, vielleicht ändert sich das Wetter ja noch zum Besseren.

Nun sind wir fast 50 Kilometer weiter nördlich, 6 Stunden waren wir dafür unterwegs. Allerdings mussten wir vor der ersten Schleuse fast eine Stunde warten. Ein Hotelboot war gerade in der Schleuse und der Schleusenwärter teilte uns bei unserer Anmeldung per VHF (Very High Frequency) mit, er habe noch ein Hotelboot, das von Norden komme und abgefertigt werden müsse. So dümpelten wir fast eine Stunde etwa 250 Meter vor der Schleuse herum, übten uns in Geduld und tranken Tee (eigentlich war es Kaffee).

Kinder mit bunten Kajaks gerade nach der Schleuse
Kinder mit bunten Kajaks gerade nach der Schleuse
Grüne Landschaft und herrliche Blütendüfte in der Luft
Grüne Landschaft und herrliche Blütendüfte in der Luft

Der Rest der Reise war ziemlich ereignislos, mal davon abgesehen, dass uns die Tatsache wieder unterwegs zu sein uns ungemein aufstellte! Eine ganze Strecke bin ich gefahren. Ich fahre gern und sollte auch üben. Ich möchte ja noch dieses Jahr den Ausweis machen. Es ist nur nicht so einfach einen Crashkurs von einer Woche zu finden. Vielleicht im Herbst, wenn wir wieder länger an einem Ort bleiben werden. In der Zwischenzeit übe ich halt noch fleissig, siehe Beitragsbild ganz oben 😉

Inzwischen hat sich der Wetterbericht tatsächlich geändert – zum Schlechteren! Sieht ganz danach aus, dass wir morgen hier bleiben. Der Wind und die Böen sind schon da und es regnet heftig. Wir wollen nichts erzwingen. Fahren bei den gemeldeten Bedingungen geht ja noch, aber Anlegen und Boot vertäuen bei heftigem Wind und mit tropfnassen Leinen auf glitschigen Quais oder Pontons? Non, merci.

Die Anlegestelle hier hat zwar weder Strom noch Wasser, aber beides benötigen wir zur Zeit nicht. Dafür können wir hier direkt vom Boot weg schöne Hundespaziergänge machen. Perfekt, auch bei Hundewetter geht es halt raus; alles eine Frage der richtigen Kleidung und Schuhwerk. Und es gibt hier ein Restaurant direkt an der Anlegestelle und im Dorf werden wir wohl Brot und Gemüse kaufen können. Also alles halb so schlimm.

 

 

 

Autor: suzyintheflow

Of Swiss origin, living in France on a houseboat with husband and two dogs. Intends to travel all over the navigable waterways of Europe in the years to come. No specific plans but open to any adventure and curious about the people and the places waiting to be met!

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