Ab und zu ein schöner Tag

November-Spaziergänger auf Stoppelfeld im Gegenlicht
November-Spaziergänger im Gegenlicht
Merry am Mausen
Merry am Mausen
Waldweg im Licht-und Schattenspiel. Ich liebe das Blätterrascheln unter den Füssen.
Waldweg, endlich durch raschelnde Blätter gehen!
Bin spät dran mit Hundespaziergang, begleitet von dramatischen Sonne- und Wolkenspielen
Bin spät dran mit Hundespaziergang, die Sonne gibt ein letztes Schauspiel
ört, dann gesichtet: Wildgänse auf dem Zug gen Süden!
Erst gehört, dann gesichtet: Wildgänse auf dem Zug gen Süden!
Aufgewühlte Wiese: Wildschweine am Werk, gleich beim Hafen!
Da waren Wildschweine am Werk, gleich beim Hafen!
Kalte Sonne, bewegtes Wasser: eine winterliche Stimmung
Winterliche Stimmung am Wasser

Ein wenig dies und ein wenig das

Wir hatten zwei wundervoll sonnige Wintertage. Blauer Himmel wie in den Bergen und ein steifer Wind wie an der Nordsee. Die Leinen mussten wir straffen; unser doch ziemlich massiges Heck kriegte den Wind voll ab und bewegte sich etwas gar zu heftig. Es war herrlich, draussen zu sein, eingepackt bis über die Nasenspitze. Weiterlesen „Ein wenig dies und ein wenig das“

Grün-Goldener Herbst

Die Tage wechseln von mild zu kalt, von windig zu windstill. Manchmal aber haben wir morgens Winter und am Nachmittag Frühling. Unser Kleidervorrat ist ganz schön gefordert. Als wir uns für die 6 Wochen Ausquartierung vom Boot bereitmachten, haben wir wohl noch nicht so recht daran geglaubt, dass der Sommer ein Ende haben wird. Weiterlesen „Grün-Goldener Herbst“

Gergy – unscheinbare Anlegestelle in toller Natur

Gergy ist bloss eine kleine Haltestelle und sieht vom Fluss her nicht sehr attraktiv aus: Ein Ponton unter einer seltsamen und uralten Betonkonstruktion, ein Bootslift für kleine Boote und ein Restaurant auf Stelzen. Alles ein wenig mehr oder weniger in die Jahre gekommen.

Schon mehrmals sind wir daran vorbeigefahren; ich habe mir ins Bordbuch nur kurz vermerkt, dass hier Schwimmpontons sind und ein Halt möglich wäre. Das haben wir dieses Mal genutzt und zwei Nächte hier verbracht. Der Ponton hat durch die Überflutungen noch weiter gelitten und alles wartet auf eine Reparatur. Eher enttäuschend.

Von der Umgebung wurden wir dann aber reich entschädigt. Nicht immer können wir so tolle Spaziergänge mit den Hunden machen. An der Saône entlang führt die Voie bleue, ein Radweg, der auch für andere Nutzer offen ist, und zu den Europäischen Radwegen gehört (Nr. 6, falls das jemandem etwas sagt). Wundervoll! Wir gelangten an einem grossen, renaturierten Sumpfgebiet vorbei, an Fischteichen und riesigen, heckenbestandenen Weiden. Häuser und ein Schlösschen nur in weiter Ferne ab und zu durch die Bäume hervor blitzend. Die Sonne stand tief und zauberte starke Farben. Die Kühe standen in knietiefem, saftigen Gras, die Bäume üppig grün und überall blühende Sträucher die stark dufteten. Die Vögel sangen ein Gesamtwerk der Natur und ein Kuckuck konnte nicht aufhören mit seinem „Gesang“ dazwischen zu kuckucken. Frösche komplettierten das Konzert. Wir wandelten wie in einem Szenenbild vom Sommernachtstraum. Ich wäre überhaupt nicht erstaunt gewesen, wenn hinter einem Baum ein Faun hervorgeguckt hätte!