Alles Gute und gute Reise

Diese Osterzeit wird bei uns etwas traurig ausfallen: unser Papi hat uns verlassen. Nach 15 langen Jahren des Lebens in einer geistig stets dunkler und unverständlicher werdender Welt, durfte er ohne langes Leiden sterben.

Aber was wissen wir schon? Weiterlesen „Alles Gute und gute Reise“

Alte Gewohnheiten

Alte Gewohnheiten legt man nicht so schnell ab. Wir haben wohl alle Automatismen, die zum Teil Jahrzehnte alt sind und über die kaum nachgedacht wird, so stinknormal sind sie.

Eigentlich nimmt man sie erst war, wenn sie nicht mehr nötig oder sinnlos geworden sind. Heute hat mir Mann von seinen Erfahrungen erzählt und ich kann die so gut verstehen, weil es mir genau gleich geht!

Heute morgen sind wir nun endlich nach Tournus aufgebrochen. Noch gestern hat er von irgend etwas geredet, das unbedingt vor dem Ablegen erledigt werden muss. Ich habe nur mit halbem Ohr zugehört,  weiss aber noch genau, dass ich mich gefragt habe “ warum denn noch vor der Abreise, kann ja auch unterwegs oder noch später erledigt werden“.

Das ist genau der Punkt: man fährt weg, muss packen, noch aufräumen, Dinge besorgen, Sachen erledigen, Wohnung putzen, Wäsche bereitlegen oder wegräumen, Blumengiesser organisieren, Briefkastenleerer, was weiss ich was alles! Wir hingegen sammeln bloss das Stromkabel ein, rollen den Wasserschlauch auf, lösen die Leinen und weg sind wir.

Unsere ganze Habe kommt einfach mit, und zwar genau so wie es halt gerade aussieht bei uns. Frühstückgeschirr noch nicht abgewaschen? Für einmal das Bett noch nicht gemacht? Die Wäsche noch im Korb? Auf dem Sofatisch ein Stapel Papier zum scannen? Kein Problem, kommt alles mit, kann auch unterwegs erledigt werden, oder allerspätestens in ein paar Stunden, nachdem wir wieder angelegt haben.

Das Koffer packen und Dokumente bereitlegen entfällt ebenfalls und ich glaube das ist es, was so ein seltsames Gefühl hervorruft beim Wegfahren! Irgendwo im Hinterkopf meldet sich etwas und sagt: „He, du hast doch etwas vergessen! So ohne Vorbereitung abhauen! Fehlt da nicht etwas?“ Das nagt dann noch eine Weile an einem und ist dann irgendwann, nach einer Viertelstunde Fahrt vielleicht, weg. Aber es meldet sich jedes Mal, dieses Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Ich war mir nur nie bewusst, dass es Mann genauso ergeht!

Die Macht der Gewohnheit ist stark, so stark dass es wohl noch eine Weile dauert bis wir wirklich einfach so und leichten Herzens loslegen können und das kleine Etwas im Hinterkopf sich nicht mehr dazu meldet!

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