Sorglos und unbekümmert

Spieglein, Spieglein an der Wand

Bei uns sind’s bloss vier an der Zahl. Einen Kitzekleinen im Bad, vorne normal, hinten vergrössernd, der zeigt mir gerade so knapp mein Gesicht. Einen Kleinen beim Aufgang ins Carré, wo sich unser Lebenszentrum mit Steuerhaus, Küche und Tisch befinden. Einen weiteren in der Nasszelle für Gäste in Form eines Bullauges. Dann schlussendlich den Grössten in der Bugkabine über den Schubladen mit unseren Kleidern.

In keinem sehe ich mich von oben bis unten. Von Nasenspitze bis zur Taille kenne ich mich noch, aber ein Gesamtbild von mir habe ich, glaub‘ ich, seit mehr als einem Jahr nicht mehr gesehen. Ich meine so richtig, nicht bloss in einem Schaufenster en passant. Meine Kleider passen alle noch, also nehme ich an, dass ich immer noch so wie meine gefühlten Dreissigern (hahaha) aussehe. Eine Illusion, ich weiss, tut aber niemandem weh und gibt meinem Schritt das jugendliche Federn! Im Ernst, zu oft in den Spiegel gucken ist ungesund! Weshalb soll ich mir es antun, jedes Mal wenn ich schallend lache, sofort denken zu müssen „Oh, weh. Jetzt sehen alle diese schrecklichen Falten!“

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Blauäugig ins Blaue

Je mehr wir über unser Boot lernen, merken wir wie ahnungslos und naiv wir uns in dieses neue Leben begeben haben. Auch erfahren wir von anderen Bootlern, was sie für Probleme und Schwierigkeiten haben, zum Teil Dinge an die wir noch nie gedacht haben. Manchmal fragen wir uns, ob wir nun besonders mutig oder einfach blöd waren. Weiterlesen „Blauäugig ins Blaue“

Meine kleine Schwester

Sie ist heute Vormittag wieder nach Hause gefahren! Meine jüngste Schwester.

Normalerweise realisiere ich nicht so sehr, dass mir Familie und Freunde doch manchmal fehlen. Aber jedes Mal, nachdem Besuch da war, merke ich, wie gut es tut. Es ist es einfach schön zusammen zu sitzen und von Dingen zu reden, an die wir uns alle erinnern, über die alle Anwesenden lachen können. Weiterlesen „Meine kleine Schwester“