Briare, Loire und Kanalbrücke aus der Luft

Bei Franzosen scheint diese Gegend hier bekannt zu sein. Nicht wenige Touristen geniessen die Natur und die Wasserlandschaften. Ausflugsboote bieten sich in Briare für Entdeckungsfahrten an und die Kanalbrücke fasziniert auch Ausflügler, die nicht mit Booten unterwegs sind. Kein Wunder, ist doch das Tal der Loire UNESCO Weltkulturerbe. Allerdings liegt Briare knapp ausserhalb des eigentlich definierten Gebiets; wahrscheinlich fehlen hier gerade mal ein paar renommierte Schlösser. Aber dies tut der Schönheit der Landschaft keinen Abbruch.

Die Loire bei Briare, mit ihren Sandbänken und der grünen Umgebung
Die Loire bei Briare
Briare und seine Kanalbrücke
Briare und seine Kanalbrücke
Selbst aus 100 Metern Höhe bringt man nicht die ganze Brücke aufs Bild (662 Meter lang)
Selbst aus 100 Metern Höhe bringt man nicht die ganze Brücke aufs Bild (662 Meter lang)
Viel Platz für den mäandernden Strom
Viel Platz für den mäandernden Strom
Nach den heissen Wochen ist alles schon abgeerntet, nur die Strohballen liegen noch auf den Feldern
Nach den heissen Wochen ist alles schon abgeerntet, nur die Strohballen liegen noch auf den Feldern
Briare mit Kanalbrücken-Portal links unten, einem der zwei Häfen und des Städtchens
Briare mit Kanalbrücken-Portal links unten, einem der zwei Häfen und des Städtchens

Männer-Spielzeug

Diesen Artikel darf ich mit ausdrücklicher Erlaubnis von Mann schreiben und publizieren. Dies nur so vorneweg, denn ich mach mich jetzt ein klein wenig lustig über ihn. Liebevoll lustig.

Vor einigen Wochen hat er sich eine Drohne anschaffen wollen. Ich war ehrlich nicht so begeistert und stellte mich auf den hohen Sockel von dem ich herablassend meinte, er sei erwachsen und er müsse selber wissen ob das nötig sei. So ein Ding wird einem ja nicht geschenkt und wenn es abstürzt ist es futsch. Ja, ich bin nicht immer nett. Den letzten Satz habe ich aber immerhin bloss gedacht.

Die Drohne hielt Einzug bei uns und Mann war umgehend mit Computer und Drohne und App und Kamera und Ladegerät beschäftigt, und wie! Nach ein paar Tagen und einigem an nicht druckreifen Ausdrücken schien das Ding dann doch eingerichtet und funktionierte. Mann verschwand ab und zu auf ein Feld in der Nähe um zu spielen, sorry, um zu üben.

Ehrlicherweise muss ich sagen, die Bilder waren vom ersten Moment an nicht schlecht. Ok, ich untertreibe, sie waren gut! Auch wenn höhenmässig noch nicht viel gewagt wurde. Das war zur Zeit der 2. Überschwemmung hier und die Landschaft von oben zu sehen war echt toll und eindrücklich. Von anfänglich ein paar Metern wagte er sich auf 10, dann 30, dann bald auf 80, 100 und schliesslich bis auf 120 Meter hinauf. 120 Meter Höhe ist das gesetzliche Maximum. Die Drohne kann viel höher gehen, das wäre aber nein, nein, nein und ausserdem muss man die Drohne immer noch sehen können. Bei einer weissen Drohne vor einem blauem Himmel ist das noch aus grosser Distanz möglich aber nicht vor einer hellgrauen Wolkendecke.

Widerwillig fing ich an, mich für die Leistung dieses Spielzeugs zu interessieren: Aha, Videos kann man auch machen, aha, sie findet auf Knopfdruck alleine zum Sender zurück, aha, sie hat sogar eine Funktion „folge mir“! Jetzt wird es aber interessant! Wir sind, pardon, ich meine: Mann ist noch nicht soweit, das alles schon aus dem Effeff zu meistern, aber ich muss zugeben, die Idee, uns von der Drohne mal verfolgen und filmen zu lassen, wenn wir auf „hohem Fluss“ unterwegs sind …. gar nicht so übel! Das könnte ganz spannend werden und eröffnet ganz neue Möglichkeiten!

Kürzlich durfte ich mal mit zum Üben. Wir alle vier stapften durch eine klitschnasse Wiese um den optimalen Startpunkt zu finden. Ich habe mein Mitspracherecht durch den Ausdruck „Spielzeug“ wahrscheinlich auf immer und ewig verspielt und deshalb wagte ich auch weder Pieps noch Paps zu sagen, als die Wiese schon länger in meine Stiefel saftete. Endlich war die Startbahn gefunden, idealerweise an einem Bach, der garantierte, dass die Hunde sich selber beschäftigen, indem sie am Ufer jedes Mäuse/Wasserratten/Nutrialoch inspizierten (hat’s ziemlich viele). Ich erhielt das erste Mal Einblick in die Drohnenwelt und, gebe es ja zu!, war doch ziemlich beeindruckt. Nehme den Ausdruck „Spielzeug“ zurück. Asche auf mein Haupt.

Der Aktionsradius ist derzeit noch etwas begrenzt (zur Erinnerung, wir haben kein Auto, nur Fahrrad, Boot und natürlich zwei Füsse), deshalb ist die Thematik der Bilder noch etwas beschränkt auf die Flusslandschaft und Hafen. Mann beglückt derzeit in erster Linie die engere Hafenbevölkerung, ob physisch anwesend oder temporär in südlichen Gegenden befindend, seine FB-Gemeinde und noch sonst ein paar Boots-Freunde und -Verrückte mit den ersten Bildern. Und heute meine Blogleserinnen und -Leser!

– fadegrad

Wir treffen oft, ich schwör!

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