Das Jetzt ist das Wichtigste

Gestern war gestern und das Morgen ist noch nicht da. Das was zählt ist das Heute!

Natürlich haben wir Erinnerungen, teils lustige, teils weniger lustige. Wir haben auch Wünsche und Pläne für die Zukunft und das ist gut so. Weiterlesen „Das Jetzt ist das Wichtigste“

Weihnachtsstimmung

Zu Beginn gleich das Allerwichtigste: meine herzlichsten Weihnachtsgrüsse Weiterlesen „Weihnachtsstimmung“

Man lese das Kleingedruckte

Wir wollen doch sicher alle unseren Kindern eine Erde hinterlassen, auf der sie auch leben können, nicht wahr? Ich glaube, da sind wir uns einig. Die grosse Frage ist wie wir das anstellen wollen. Wenn ich so um mich schaue, stelle ich fest, dass die Probleme jedes Jahr zunehmen,

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François, Françoise und ihre Kinder

gerne zusammen mit Freunden und Verwandten, lieben es zu picknicken!

Mit Grill oder ohne, an Bänken und Tischen oder im Gras auf einer Decke, an einem Fluss – oder Kanalufer, vor dem Fischen, während des Fischens, nach dem Fischen, unter der Woche, am Wochenende, ganz egal: alle lieben es.

Fast an jeder Anlegestelle finden wir zwei, drei Tische mit Bänken vor. Ja, heute haben wir solche Kombi-Picknickplätze sogar bei den Pollern im Wartebereich für die Schleusen gesehen! An den Überlandstrassen, an Waldecken, im Dorfzentrum, beim Kinderspielplatz eines jeden Dörfchen finden die Picknick-Liebhaber Tische, Bänke und Abfallkörbe. Meist ganz hübsch gestaltet mit Bäumen und Büschen, damit im Schatten geschlemmt werden kann.

Für mich ist Picknicken eher eine Kindheitserinnerung und die Begeisterung für’s Freiluftessen der Franzosen findet in meinem Heimatland wohl keinen Vergleich. Die Leute in diesem Land essen gerne und lassen sich Zeit dazu. Sie kommen in Gruppen, bewaffnet mit Kühlboxen und weiss nicht was alles für Proviant. Es wird diskutiert, gelacht, in Gruppen zusammen gesessen, die Babys werden geschaukelt, Väter sondern sich mit den Söhnen oder Töchtern ab und zeigen ihnen wie man fischt, die Männer stehen auch mal ein wenig abseits, trinken ein Bier und nehmen wichtige Themen durch, Frauen chatten ohne Smartphone sondern ganz live, meistens findet sich sogar ein geeigneter Platz um ein paar Runden Pétanque oder Boule zu spielen.
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Picnic

Irgendwann ist dann auf einmal der ganze Spuk vorbei. Ohne viel Federlesens wurde zusammengeräumt, Kinder und Hunde eingesammelt und es kehrt Ruhe ein. Der Platz sieht aus, als wäre nie jemand da gewesen. Kein einziges Papierchen, keine Asche vom Grill, schon gar keine Aludose, PET-Flasche oder Plastikbeutel liegen herum! Nicht einmal der Abfallkorb ist überfüllt!

Wir schauen diesem Treiben jetzt seit Monaten zu und staunen. All die François‘ und Françoises sind so was von diszipliniert und räumen selbstverständlich und ohne viel Trara sauber zusammen und sind weg. Gerne bis zum nächsten Mal 

Wild anlegen

Das erscheint euch wahrscheinlich banal, aber wir freuen uns riesig darüber, endlich eine Gangway zu haben. Unser Boot wurde uns ohne verkauft. Während unserer 14-tägigen Testfahrt hatten wir uns mit einem Holzbrett beholfen, was weder die Hunde noch wir ideal fanden. Holz wird, kaum ist es ein wenig feucht, sehr rutschig.

Kein Problem, dachten wir, kaufen wir eine. Ha! Das war gar nicht so einfach. Die Auswahl ist nicht gross, die meisten Gangways sind für Segelboote gemacht, zu schmal, zu wenig lang, zu schwer, faltbar, nicht hundegerecht oder schlicht zu teuer. Karbon-Gangways für 1600 €? Nein, danke.

Ganz Europa haben wir online-shop-mässig abgegrast. Fündig wurden wir in Italien: Gewicht, Länge, Breite, Material, Preis = top! Aber leider zur Zeit nicht vorrätig. Der Fisch ist an der Angel und jetzt wird der eingeholt, basta: Wir haben trotzdem bestellt und heute, nach monatelanger Wartezeit wurde sie geliefert! Hurra.

Wild anlegen ist ein Traum! Häfen sind ok und es braucht sie, um die Vorräte aufzutanken. Aber wild übernachten ist etwas ganz anderes. Während unserer diversen Kanalferien haben wir an Orten übernachtet, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Nur ein paar Rinder in der Nähe, die neugierig wissen wollen wer denn da ihre pastorale Idylle stört. Einmal gerieten wir an eine Pferdeweide, die Tiere kamen alle bis zum Ufer und beknabberten das Boots-Equipement um dann bei einer unbedachten Bewegung unsererseits furzend davon zu galoppieren.  An die Bieber-Familie mit ihren putzigen Babies, die wir einen lauen Sommerabend lang beobachten konnten, erinnere ich mich noch besonders gerne. An die Hornissen-Attacke bei Gray auf der Petite-Saône schon weniger.

Auf solche Abende freue ich mich. Aber eben, ohne Zugang zum Ufer wäre das nicht möglich, unsere Vierbeiner müssen sich auch mal versäubern und ein gemütliches Feuerchen am Ufer ist auch nicht zu verachten. Ach, wär doch nur schon Frühling, wir wären jetzt parat!