Kleine Welt

Kleine und fast heile Welt.

Wir beginnen heute die fünfte Woche des confinements. Papa Macron hat vorgestern den Lockdown um zwei Wochen verlängert, allerdings mit einigen wichtigen Lockerungen: kleine Läden dürfen wieder aufmachen. Deren Schliessung wurde landesweit diskutiert und stiess mehrheitlich auf grosses Unverständnis. Unser persönlicher Aktionsradius wurde von 1 auf 20 km und von einer einzigen Stunde pro Tag auf täglich 3 Stunden erhöht. Fühlt sich an wie Freiheit!

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Am und im Fluss

Rivers do not flow past but through us; tingling, vibrating, exciting every cell and fiber in our bodies, making them sing and glide.

John Muir

Wasser – Fluss – See –  Meer. Wasser ist elementar für den Menschen. Zum Trinken und Waschen,ja, aber auch nur so zum Anschauen, Geniessen, Träumen, Sinnen, Abschalten!

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Guter Entscheid

Wir sind nun froh, haben wir die Weiterfahrt nach der Wiedereröffnung unseres Kanals nicht in Angriff genommen. Wir wären aus zwei Gründen wiederum gestrandet. Einmal wegen des immer noch geschlossenen Nachfolgekanals, den wir zwingend hätten befahren sollen und dann auch wegen dem erneuten Lockdown. Aus unserem Zufluchtsort, an dem wir während der Wasserknappheit im August und jetzt während des confinement geblieben sind, wird auch unser Überwinterungs-Ort werden. In meinen schlimmsten Träumen hätte ich nicht voraussehen können, dass uns das so passieren wird; eine Fahrsaison von gut 2 Monaten ist wirklich arg kurz!

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Kanal auf, action!

Seit Montag ist unser Kanal wieder offen. Es läuft wieder etwas.

Als erstes kamen die Boots-Clochards, sorry – die Lebenskünstler, von weiter oben daher. Auf dem Wasser treffen wir immer wieder Leute, die fast ohne Geld auf ihrem Kahn leben, mehr oder weniger kunstvoll. Sie sind ständig auf der Suche nach dem besten Deal, sei es ganz einfach, weil sie möglichst nichts für Wasser und Strom zahlen wollen, oder weil ihr Boot irgendein Ersatzteil benötigt. Da werden alte Batterien noch verhökert, die Neuen nach dem tiefst möglichen Preis auf Amazon bestellt, am Motor, an den Pumpen und den elektrischen Installationen wird gebastelt und geklittert, manchmal machen mir diese Boote richtig Angst!

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Wenn wir schon nicht fahren

können, nichts hindert uns daran, wenigstens einmal um die nächste Kurve zu schauen und sehen wie es von hier aus weiter gehen wird!

Kaum hat es drei Tropfen geregnet, werden wir ungeduldig und zappelig. Natürlich braucht es viel mehr als ein paar leichte Regengüsse um den Kanal wieder flott zu machen. Der Kopf weiss das, aber das Herz wünscht sich halt eine Weiterfahrt herbei.

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Über und durch den Berg

Letzte Verschnaufpause unten im Tal. Wobei, von Tal merken wir auf dem Kanal nicht so viel. Hier in Frankreich hat das Wort Tal eine völlig andere Bedeutung als im Heimatland; Weiterlesen „Über und durch den Berg“

Wir fallen durch Zeit und Raum

Wie immer, wenn wir unterwegs sind, fängt die Zeit an sich zu dehnen! Wir sind erst vor acht Tagen los und doch haben wir das Gefühl, schon wochenlang unterwegs zu sein. Sobald wir die Leinen gelöst haben, fallen wir irgendwie durch die Zeit. Weiterlesen „Wir fallen durch Zeit und Raum“

Sackgasse: The point of return

Zwischen Fouchécourt und dem Wendepunkt unserer Reise wollten wir unbedingt nochmals wild übernachten und hatten unsere liebe Mühe einen Platz zu finden. Überall waren die Ufer zugewachsen, oder das Gras stand hüfthoch und so wollte ich nicht auf das Ufer springen, zudem die meisten Uferbereiche Hanglage aufwiesen. Ein Problem-Knie in der Familie reicht! Wir fanden dann doch noch etwas: bei Ormoy unter Pappeln, bloss 5 km vor dem grossen Etappenziel, und bloss halbwild, aber immerhin. Dafür blieben uns dann am nächsten Tag bloss eine Kurzstrecke bis Corre, wo wir uns ein relativ schattiges Plätzchen sichern konnten. Weiterlesen „Sackgasse: The point of return“

Endlich!

Gestern waren wir auf der Saône, das Boot testen. Genauer, um zu sehen, ob nach den vielen Arbeiten am Boot (und all den Leuten, die auf dem Boot und vor allem unten im Motorenraum zwischen all den Schläuchen, Rohren und Briden rumgekrochen sind) alles rund läuft. Wir hatten einen super schönen Tag mit wenig Wind und viel Sonne getroffen und haben es alle vier in vollen Zügen genossen! Weiterlesen „Endlich!“