Ländliche Idylle

Keine Ahnung, wann dieser Beitrag ins Netz gehen wird und ich wieder publizieren kann. Offensichtlich kommen wir immer etwas weiter weg von gut abgedeckten Zonen. Trotzdem wir zwei verschiedene Internet-Anbieter haben, funktioniert keiner von beiden im Moment so richtig. Vielleicht sollten wir uns gelegentlich nach einem Booster umsehen, um besser versorgt sein. Sache ist, wir haben beide Sachgebiete von denen wir wirklich etwas verstehen, aber das Internet gehört nun wirklich nicht dazu. Wir erwarten einfach, dass es funktioniert und wenn nicht schauen wir in die Röhre, oder eben auf die nächste Kuhweide. Hier zur Zeit also Out-of-net statt Internet.

Abgesehen von diesem Luxusproblem gefällt es uns hier sehr. Weiterlesen „Ländliche Idylle“

WiFi und so

Um den Blog zu pflegen, Hundefutter zu bestellen und allerlei Nützliches zu tun benötigen wir natürlich Zugang zum Internet. Nun haben wir logischerweise keine Kabel, die bis ins Boot verlegt sind, von Glasfaser gar nicht zu reden. Trotzdem schlagen wir uns ganz gut durch, finde ich. Weiterlesen „WiFi und so“

Gelöscht

Seit Jahren habe ich eine App auf meinem Smartphone in die ich ab und zu reinschaue. Es ist die App einer deutschen Frauenzeitschrift, die es seit Urzeiten gibt.

In letzter Zeit habe ich den Eindruck, die Schlagzeilen werden stets dümmer. Weiterlesen „Gelöscht“

Ich lerne es vielleicht doch noch

Jetzt einen Beitrag zu schreiben wird eine Herausforderung! Schon den ganzen Tag haben wir Mühe mit der Internetverbindung. Mal ist sie da, mal bleibt es einfach blank und nix passiert. Es muss an der dicken Wolkendecke liegen. Meistens haben wir eine befriedigende Verbindung. Die, welche die Hafenverwaltungen bereitstellen sind zwar oft nicht viel wert und reichen kaum über das Hafenmeistergebäude hinaus. Wir gehen in der Regel auf den Hotspot vom Smartphone und das funktioniert fast immer sehr gut. Aber heute eben nicht.

Da wären wir wiederum bei meinem alten Thema: die Geduld. Seit meinem letzten Beitrag dazu habe ich mehrere Tipps und sogar ein kleines Buch erhalten, damit ich noch an mir wachsen kann ;-).

Heute habe ich erste Fortschritte entdeckt:

Ausnahmsweise hatten wir heut‘ ein Auto zur Verfügung. Dankbar nahmen wir das Angebot an. Denn es traf sich gut. Es regnet in Strömen und es weht ein starker Wind und wir hatten noch ein paar Dinge zu erledigen, damit wir morgen beruhigt „in See“ stechen können. Schon haben wir wiederum jede Menge Vorhaben in einen einzigen Nachmittag gepackt! Hierhin noch schnell was abgeben, da etwas einkaufen, auf dem Weg noch schnell… ah, und wenn wir schon dabei sind, könnten wir doch…. und auf dem Rückweg…. STOPP!

Ein totaler Rückfall in unseren alten Rhythmus! Da lobe ich mir unsere neuen (Fahrrad-)Gewohnheiten: eins ums andere. An einem Tag dies, am nächsten Tag was anderes. Keine Rennerei, keine Eile, wenn das Wetter nicht mitmacht tant pis, morgen ist auch noch ein Tag, oder dann halt erst übermorgen! Ich stelle fest, dass ich Fortschritte gemacht habe und mich das G’jufel (schweizerdeutsch für: Hektik, schnell machen, herumeilen) nervt. Ich will das nicht mehr, es bringt nicht wirklich etwas ausser Unruhe, es geht eindeutig auch langsamer und es geht auch mit viel weniger.

Ich glaube, wir kriegen die Kurve doch noch

Mann hat im Auto auch plötzlich gefragt: „Was machen wir hier eigentlich? Kaum haben wir ein Auto zur Verfügung, packt uns wieder der alte Virus und wir sind am herumdüsen wie blöd!“

Wir haben die Fahrzeug am späteren Nachmittag wieder abgegeben. Eigentlich sind wir ganz happy mit unseren Zweirädern! Ein Auto ist praktisch, aber es verleitet dazu, unmöglich viel in die Zeit hinein packen zu wollen. Für uns ganz persönlich haben wir wohl heute eine wichtige Lektion gelernt auf unserem Weg in die totale Entspannung.

PS. Während des Schreibens dieses Artikels habe ich 5 Mal auf die Internetverbindung warten müssen um abzuspeichern, und ich habe mich NICHT genervt – na ja, vielleicht ein ganz klein wenig.