Ein Lob auf die Langsamkeit

auf das sich Einlassen und auf die Entschleunigung.

Für fleissige Leser/innen dieses Blogs ist das sicher nicht neu: wir sind langsame Reisende! Manchmal sogar extrem langsam, bis hin zum absoluten Stillstand. Gemächliche Reisende durchs Leben allgemein und auch entspannt unterwegs.

Nun stellt sich die Frage, ob es besser ist langsam unterwegs zu sein, Weiterlesen „Ein Lob auf die Langsamkeit“

Das Jetzt ist das Wichtigste

Gestern war gestern und das Morgen ist noch nicht da. Das was zählt ist das Heute!

Natürlich haben wir Erinnerungen, teils lustige, teils weniger lustige. Wir haben auch Wünsche und Pläne für die Zukunft und das ist gut so. Weiterlesen „Das Jetzt ist das Wichtigste“

Lieber den Spatz in der Hand …

… als die Taube auf dem Dach‘. An dieses Sprichwort musste ich in den letzten paar Tagen immer wieder denken.

Es gibt offenbar Menschen, die immer und ewig die Taube möchten und andere, die sind mit dem Spatz vollends zufrieden. Die Einen sehen in Allem doch noch etwas Schönes oder Lustiges, die Andern konzentrieren sich nur auf das, was nicht klappt oder das sie nicht erreichen konnten. Weiterlesen „Lieber den Spatz in der Hand …“

Schon in einem gewissen Alter

Kürzlich wollte ich mich Online irgendwo anmelden und dazu musste ich mein Geburtsdatum angeben. Nun kann man dies ja nirgends mehr einfach einfüllen, sondern muss für den Tag, den Monat und das Jahr so an einem virtuellen Rädchen drehen um das korrekte Datum einzustellen. Tag und Monat geht ja noch,
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Alles wird gut

Es ist immer dasselbe: wenn’s Probleme gibt, thematisiert man das, geht’s mal besser …. na ja, dann geht es eben besser und alles ist in Ordnung. Kein Thema mehr.

Genauso ist es mir gegangen. Wir befinden uns alle auf dem aufsteigenden Ast Weiterlesen „Alles wird gut“

Stop and Smell the Roses!

Kürzlich schrieb uns ein australischer Freund unter einen Post auf Facebook „you guys really take your time to smell the roses!

Ich kannte den Ausdruck nicht, fand ihn aber gleich toll! Im Geiste sah ich sofort meine Rosen liebende Grossmutter, wie sie von Rosenstrauch zu Rosenstrauch geht und sich zu jeder Blüte beugt und innig und mit geschlossenen Augen daran schnuppert.

Was unser Freund gemeint hat, sind natürlich nicht wirklich Rosen, sondern dass wir uns offenbar erstaunlich viel Zeit lassen, kleine Etappen machen und jede Begegnung oder kleines Erlebnis wahr nehmen und geniessen. Danke, Bruce, das ist ein wunderschönes Kompliment!

Ich konnte es nicht lassen und googelte den Ausdruck um zu erfahren, woher er kommt. Als erstes Ergebnis kam Ringo Starr, der einen Song mit diesem Namen rausgegeben hat. Wusste ich nicht. Gleich darunter ein Artikel über eine Studie der Rutgers Universität in New Jersey, die bestätigt, dass Menschen die sich Zeit lassen und die kleinen Dinge schätzen glücklicher sind als andere die dies nicht tun oder nicht können.

Die appreciation, die Wertschätzung, als kleine Schwester der Dankbarkeit, ist offenbar ein Schlüssel zum Glück. Leuchtet mir ein. Wenn wir etwas wertschätzen, können wir nicht daran vorbei hetzen. Im Gegenteil. Wir halten inne, und geniessen den Moment, das Gefühl, die Aussicht, das Gespräch, die Stimmung, das besondere Licht, den Duft, die Musik, was auch immer. Diese Momente dehnen sich aus und geben uns enorm viel. Freude, Kraft, Wohlbefinden und tiefe Zufriedenheit. Die Kunst ist also, sich Zeit zu lassen, weniger in die zur Verfügung stehende Zeit zu quetschen, den Mut haben auch mal nichts vorzuhaben oder nichts zu tun und es einfach so plätschern lassen. Diese Zeit ist nicht einfach leer oder vergeudet. Aus Nichts wird manchmal ganz viel. Ich habe mal gelesen, der Anfang der Kreativität ist die Langeweile. Da muss ich auch mal darüber nachdenken. Irgendwie gar nicht so abwegig. Die Rastlosigkeit der Welt steht uns da schon ein wenig im Weg.

Um das Tempo runterzufahren braucht man kein Sabbatical oder abzuwarten, dann mal in Rente zu sein! Der Zeitpunkt ist heute, jetzt. Die Studie wurde bei Studenten gemacht, also bei ganz jungen Leuten, die unter Erfolgsdruck sind. Und trotzdem scheint es da schon enorme Unterschiede in den Persönlichkeiten zu geben. Einige können es instinktiv und andere müssten es offenbar noch lernen: To stop and smell the roses!