Kerzen, Socken, Tee und Unangenehmeres

Kaum zu glauben, dass wir vor 3-4 Wochen noch bei 30° schwitzten und nun riecht es im Boot nach Zimt und die Suppenrezepte haben wieder Hochkonjunktur!

Noch ist es nicht sehr kalt; wir haben die Heizung erst ein paar Mal kurz angeworfen, dies aber auch hauptsächlich um die Luftfeuchtigkeit etwas zu killen. Kühlere Temperaturen in Verbindung mit hoher Luftfeuchtigkeit kriechen mir über den Rücken und machen mir kalte Hände und Füsse. Es regnet nun häufig und alle sagen hier, dass das enorm gut ist und versichern sich gegenseitig, dass sie es eigentlich toll finden. Dann verschwindet jeder wieder in seinen Kokon,
Weiterlesen „Kerzen, Socken, Tee und Unangenehmeres“

Sommergerichte für Faulpelze

Also genau richtig für mich! Ich bin Meisterin in der Bschiiss-Chuchi, zu gut Deutsch etwa „Betrügerische Küche“; Gerichte, die einiges hermachen und toll schmecken, aber im Wesentlichen recht simpel sind. Vor allem im Sommer kommt das sehr gelegen. Aktuell ist es stets um die 30°C warm und lange in der Küche herumstehen ist ein Qual, denn auch da wird es den Tag über und bis tief in die Nacht, trotz Beschattung und Durchzug, ziemlich warm. Da mag ich es gern, wenn ein Gericht sich selber kocht! Weiterlesen „Sommergerichte für Faulpelze“

Sonntagsarbeit

Wir haben’s irgendwie noch nicht so im Griff.

Manchmal habe ich das Gefühl etwas aus der Zeit gefallen zu sein. Aus einem früher strukturierten Leben bin ich im Land des „Irgendwie“  gelandet. Ich schlafe am Montag aus, mache am Dienstag rein gar nichts, feiere am Mittwoch, mache den Wocheneinkauf am Donnerstag, lasse den Freitag verstreichen, Samstag sehe ich den Wäscheberg und klemm mich in den Hintern, Sonntags (heute) stören mich die Hundehaare überall und ich zerre alles hervor um mal richtig sauber zu machen. Natürlich scheint dann auch die Wintersonne und leuchtet jedes Staubkörnchen an als wolle sie sagen: schau hier auch noch und da und da und da… Die Wochenenden sind mir abhanden gekommen!

Eigentlich wursteln wir ständig an irgend was rum. Wie schon erwähnt bin ich ein Nachtmensch und glücklicherweise Mann und Hunde auch, obwohl ich sie um Längen schlage!

Unser Hund Janusz, gähnend hin geflegelt in einen Sessel.
Januzs als Versinnbildlichung meiner eigenen Faulheit

Auch wenn wir erst spät aus den Betten rollen, bleibt der Tag lang und irgendwie auch produktiv, nur eben nicht strukturiert sondern ziemlich chaotisch. Aber diese Wochenend-Hektik ist schon seltsam. Wahrscheinlich habe ich es noch tief in mir, dass auf Montag alles erledigt sein muss, weil es sich sonst einfach um eine Woche verzögert und verschlimmert (Wäsche- und Hundehaar-Gebirge statt nur -Berge). Am Montag morgen fällt mir dann ein, dass ich nicht aufstehen muss, falle in den Ferien-Modus und schlafe genüsslich aus. Finde ich schön, wäre nur das kleine Teufelchen auf meiner Schulter nicht, das mir ständig ein schlechtes Gewissen einreden will!

Fazit: ich brauche wieder mehr Struktur. Vielleicht beginne ich gleich morgen früh damit. Nee, morgen fange ich erst mal mit der Planung der Struktur an, oder vielleicht nehme ich mir nächste Woche noch etwas frei und lasse den Entschluss erst mal auf mich einwirken?