Guter Entscheid

Wir sind nun froh, haben wir die Weiterfahrt nach der Wiedereröffnung unseres Kanals nicht in Angriff genommen. Wir wären aus zwei Gründen wiederum gestrandet. Einmal wegen des immer noch geschlossenen Nachfolgekanals, den wir zwingend hätten befahren sollen und dann auch wegen dem erneuten Lockdown. Aus unserem Zufluchtsort, an dem wir während der Wasserknappheit im August und jetzt während des confinement geblieben sind, wird auch unser Überwinterungs-Ort werden. In meinen schlimmsten Träumen hätte ich nicht voraussehen können, dass uns das so passieren wird; eine Fahrsaison von gut 2 Monaten ist wirklich arg kurz!

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Ein bisschen raus

Luft schnappen an Deck

und auf der Wiese

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Die Lieblingsbeschäftigung des Grossen

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Die Charolaisinder dürfen den ganzen Tag raus, gemein!

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Bis einen Kilometer im Umkreis des Domizils dürfen wir uns bewegen, 1 Stunde lang, ob pro Tag oder jedes Mal, ist nicht klar. Neu müssen wir auch die Uhrzeit des Ausgangs auf dem Attest angeben. Bisher wurden wir zwei mal in der Nähe des Hafens kontrolliert. Ein Nachbar, der sich erdreistet hatte, fischen zu gehen, hat eine Verwarnung gekriegt! Das nächste Mal gibt es eine Busse von 260 Euro. Teure Fischchen. Den Fang haben sie ihm gelassen.

Wir versuchen bloss einmal die Woche einzukaufen. Auch heute war kein Mehl da. Kein Dinkelmehl, das ich eigentlich bräuchte um Brot für mich zu backen, und auch sonst kein Feld-, Wald- und Wiesenmehl. Alles andere gibt es in normaler Menge, sogar Klopapier 😉.

Gleich komme ich für ein Stündchen raus. Die Kleine liebt es, an Deck zu liegen, aber für uns ist der Wind zu kalt. Gemütlich ist anders. Schade, denn es ist sehr sonnig. Na ja, wird wieder.

Bleibt brav und gesund ❤

Alles klar, soweit es klar ist

Den Rest verstehen wir nicht immer. Wir informieren uns derzeit insbesondere über die Vorgänge in zwei Ländern: der Schweiz als Heimatland und Frankreich als unser Gastland.

Die Unterschiede sind von den Massnahmen her nicht mehr gross. Die in der Schweiz sind irgendwie schwammiger als die von Frankreich, jedenfalls seit gestern Abend. Weiterlesen „Alles klar, soweit es klar ist“

Wir fallen auf uns zurück

Gerade habe ich einen sehr schön und eindrücklich geschriebenen Artikel von Cristina Comencini, einer italienischen Schriftstellerin, gelesen. Sie beschreibt da eindringlich, wie sich die aktuelle Situation in Italien auf die Menschen auswirkt.

Man muss sich das vorstellen; da sind auf einmal sämtliche Familienmitglieder zeitgleich zuhause, über lange Wochen, Ehepartner, Jugendliche und Kinder. Vielleicht ist auch niemand da und man ist ganz auf sich alleine gestellt. Weiterlesen „Wir fallen auf uns zurück“

Abschied

Dieses Jahr war irgendwie komisch. Ja, ich weiss, es ist noch nicht zu Ende, das Ende der Navigationssaison ist jedoch langsam absehbar!

Abgesehen von unserer kniebedingt fehlenden Mobilität und dem entsprechend eingeschränkten Aktivitätsradius, schränkten uns noch andere Kriterien ein. Weiterlesen „Abschied“