Rückschritt in den Winter

Seit 2 Wochen sind wir wiederum im Lockdown. Die nächtliche Ausgangssperre, die wir seit Dezember haben, bleibt bestehen. Da unser Boot unser einziger Wohnort ist, dürften wir unter gewissen Bedingungen zwar fahren, doch bei diesem schrecklichen Wetter würden wir sowieso nicht fahren wollen. Der Wind ist eisig und ganz egal, ob die Sonne scheint, es regnet oder schneit, es ist ungemütlich. Die nächtlichen Temperaturen liegen immer noch weit unter null Grad, die Heizung läuft auf vollen Touren. Vor einem Jahr sassen wir jeden Abend am apéritif auf dem Deck und genossen die Wärme in vollen Zügen. Das scheint jetzt alles weit weg.

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Die etwas anderen Festtage

Grosse Familenfeier zu Weihnachten, Skifahren zwischen den Festtagen und eine Riesenparty geschmissen an Sylvester!

Nein, natürlich nicht. In diesen Corona-Zeiten fahren wir eine Null-Risko-Strategie! In echt: Weihnachten zu zweit plus Hunde, feines Essen, ein Gläschen Crémant (oder zwei), Weihnachtsplätzchen. Voilà. Zwischen den Feiertagen regnete es jeden Tag (guuuut für die Kanäle!), wir waren brav zuhause und hatten normalen Alltag mit einigen sozialen Kontakten per Telefon oder Skype. Sylvester dann une soirée nostalgique mit der originalen Musik des grössten Neujahrsfests das wir je organisiert hatten: am 31.12.1990. Wir zwei tout seuls mit viereinhalb Stunden der Musik von damals, eins zu eins!

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Lockdown light

Das Ziel der französischen Regierung ist zwar nicht ganz erreicht, aber die Zahlen der Neuinfektionen im Lande sind viel besser. Hier in unserem Departement der Haute-Marne verzeichnen wir seit Tagen null Neuinfektionen. Ja, richtig gelesen: 0.

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Herbst

Herbst, meine bevorzugte Jahreszeit. Ich geniesse es, wieder lange Ärmel zu tragen und vom kühleren Aussenbereich rein an die Wärme zu kommen, liebe die nebligen Vormittage und die frühe Abenddämmerung, freue mich wieder über dampfendem Tee und heissem Kakao, duftende Aufläufe und würzige Eintöpfe und an den satten, bunten Herbstfarben von Bäumen und Sträuchern kann ich mich gar nicht sattsehen. Am Abend noch ein Glas Rotwein zu geniessen und dabei einen Plaid über den hochgelegten Beinen zu haben – das ist das Nonplusultra des Wohlbehagens! Fehlte bloss das Knistern eines Kaminfeuers.

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Eine anstrengende Zeit

Uff, die letzten Tage waren anstrengend und ich mach mir langsam echte Sorgen um die mentale Gesundheit der Menschen. Was in den USA abläuft verfolge ich seit geraumer Zeit, eigentlich seit sie diesen neuen Kultführer haben. Nun kommen noch die ver(w)irrten, leidenschaftlich die Freiheit liebenden aber tief misstrauischen und gegen alles und jedes Kämpfenden in Europa dazu (nicht nur hier, ich weiss!).

Das alles macht mich müde und ich verstehe da wohl etwas nicht ganz!

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Freundschaft in Zeiten von Corona

Im alten, normalen Leben war alles ganz einfach! Man traf sich, sass zusammen, schwatzte, lachte oder weinte auch einmal zusammen. Treffen waren ungezwungen und locker. Wir nahmen gar nie wahr, was das für ein unglaubliches Geschenk war!

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Ausgangssperre – die ersten Tage

Es ist immer noch schönes Wetter und warm. Zum Glück!

Seit Dienstag Mittag befinden wir uns in Ausgangssperre. Ich bin jetzt froh darum. Ganz klare Ansagen, keine Ausnahmen, die Regeln dürften dem Hintersten und Letzten – vielleicht nicht gerade einleuchten, aber – bekannt sein.

Seit Mittwoch früh stellen wir uns vor jedem Verlassen des Boots ein Attest aus.

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