Sorglos und unbekümmert

Spieglein, Spieglein an der Wand

Bei uns sind’s bloss vier an der Zahl. Einen Kitzekleinen im Bad, vorne normal, hinten vergrössernd, der zeigt mir gerade so knapp mein Gesicht. Einen Kleinen beim Aufgang ins Carré, wo sich unser Lebenszentrum mit Steuerhaus, Küche und Tisch befinden. Einen weiteren in der Nasszelle für Gäste in Form eines Bullauges. Dann schlussendlich den Grössten in der Bugkabine über den Schubladen mit unseren Kleidern.

In keinem sehe ich mich von oben bis unten. Von Nasenspitze bis zur Taille kenne ich mich noch, aber ein Gesamtbild von mir habe ich, glaub‘ ich, seit mehr als einem Jahr nicht mehr gesehen. Ich meine so richtig, nicht bloss in einem Schaufenster en passant. Meine Kleider passen alle noch, also nehme ich an, dass ich immer noch so wie meine gefühlten Dreissigern (hahaha) aussehe. Eine Illusion, ich weiss, tut aber niemandem weh und gibt meinem Schritt das jugendliche Federn! Im Ernst, zu oft in den Spiegel gucken ist ungesund! Weshalb soll ich mir es antun, jedes Mal wenn ich schallend lache, sofort denken zu müssen „Oh, weh. Jetzt sehen alle diese schrecklichen Falten!“

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Holz unter dem Boot II

Der Baumstamm schwimmt wieder frei und davon
und tschüss!

Manchmal muss man einfach „Glück“ haben. Wir wurden eben von einem Urlauberboot geschubst. Das ist die freundliche Version. Die Unfreundliche wäre, dass irgend so ein Ferienkapitän sein Boot über- und die Strömung unterschätzt hat und versucht hat anzulegen, wie man ein Auto parkiert. Mit dem Ergebnis, dass sein Boot an der Steuerbordseite unseres Bugs ziemlich unsanft touchierte und dann auch da hängen blieb.

Die Strömung drückte es da massiv heran und dadurch wurde unser Boot wohl etwas angehoben und der Baumstamm unter uns schwamm sich frei! Unglaublich!

Das Urlauberboot hatte dann ziemlich Mühe aus der unbequemen Situation rauszukommen; Die Urlauber wussten überhaupt nicht was zu tun war und meinten, sie könnten ihr Boot von Hand rausziehen. Ich sah schon die Mannschaft im Wasser und nur noch der Hund an Bord. Daher, und auch weil wir es nicht mögen, ein fremdes Boot an unserem Bug aufgespiesst zu haben, haben wir brav geholfen, die Situation zu retten und das Boot nach einigen Mühen fachgerecht festzumachen.

Aber das ist alles nicht so wichtig, wichtig ist, dass wir diese Nacht sicher viel, viel besser schlafen als wenn dieser blöde Holzstamm immer noch unter dem Boot eingeklemmt wäre! Welche Erleichterung!

 

– fadegrad

Wir treffen oft, ich schwör!

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