Eingeladen

Wir waren letzten Samstag in St-Jean-de-Losne zum Abendessen eingeladen. Die allermeisten unserer Freunde hier in Frankreich wohnen selber auf Booten. So sind Treffen oft gar nicht einfach zu organisieren und manchmal sehen wir uns Monate, wenn nicht jahrelang nicht mehr! Deshalb waren wir voller Vorfreude. über ein Jahr hatten wir uns nicht getroffen. Diesmal würde es sogar türkisches Essen geben und darauf freuten wir uns ganz besonders.

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Hallo, bin zurück

auf meinem Blog. Wir hatten mehrtägigen Besuch auf der Escapade und da ist es schwierig, Beiträge zu schreiben und gleichzeitig für Freunde voll da zu sein.

Für die Wohnkabine, die zum Gästezimmer umfunktioniert wird wenn welche da sind, wurde kurz vor Ankunft unserer Freunde die neue Eingangstreppe geliefert. Ich bin mächtig stolz auf unsere neue Lösung. Über die ganze Breite der Schiebetüren befindet sich nun ein Korpus mit Deckelklappen, oder heisst es Klappendeckel. Egal, auf jeden Fall können wir da drin viel verstauen, das sonst irgendwie herumstehen würde. Insbesondere Schuhe und Stiefel. Davor haben wir eine Stufe, die uns erlaubt vom Heck her ein-und auszusteigen. Dieser Tritt ist in einer Holzschiene eingehängt, damit er sich nicht weg vom Korpus bewegt wenn wir draufstehen und gleichzeitig lässt er sich auf derselben Schiene auf der ganzen Breite nach rechts und links verschieben, je nachdem wo man gerade den Ausstieg möchte oder wo er Platz hat. Zudem hat der Korpus eine angenehme Sitzhöhe und bei vielen Gästen haben wie eine zusätzliche Sitzbank gleich beim Sofa. Die mobile Stufe wurde von unseren Gästen gleich als Nachttischchen eingeweiht. Sie fanden das super bequem!

Neue Lösung für den Heckeinstieg (siehe Text)
Neue Lösung für den Heckeinstieg

Nun ist es wieder still und ich glaube alle kennen das: man freut sich auf den Besuch, unternimmt und organisiert viel, hat Spass und geniesst es. Und wenn sie wieder abgereist sind realisiert man erst, wie man doch ständig unter einer gewissen Spannung war und fährt erst mal ein wenig runter! Das tue ich jetzt gerade 😉

Gestern konnten wir bei sehr schönem Wetter mit eindrücklichen Wolkenformationen doch noch eine Flussfahrt von 4-5 Stunden bieten; unsere Gäste haben sich sogar kurz in eine Siesta verabschiedet und fanden es genial bei offenen Schiebetüren bei leisem Wasserrauschen vom Heck, dem tiefen Brummen des Motors und leichten Wellenbewegungen den Mittagsschlaf zu halten. Ich bin jetzt nicht ganz sicher, welchen Teil sie schöner fanden, jenen an Deck mit einem Drink in der Hand oder den mit der Wiege-Siesta! Aber egal, schön wenn es der Besuch voll geniessen kann.

Es ist übrigens nicht selten, dass Mitfahrende in den ersten Tagen auf dem Wasser extrem herunterfahren und hie und da ein Nickerchen machen, auch wenn sie in der Nacht zuvor schon wohlig (durch)geschlafen haben. Wir sollten uns vielleicht spezialisieren auf Schlafkuren. Oft sagen uns Freunde nach 2, 3 Tagen sie hätten das Gefühl schon wochenlang in den Ferien zu sein und seien soooo entspannt wie schon lange nicht mehr. Wie entspannt sollten denn wir beide erst sein?