Ab und zu ein schöner Tag

November-Spaziergänger auf Stoppelfeld im Gegenlicht
November-Spaziergänger im Gegenlicht
Merry am Mausen
Merry am Mausen
Waldweg im Licht-und Schattenspiel. Ich liebe das Blätterrascheln unter den Füssen.
Waldweg, endlich durch raschelnde Blätter gehen!
Bin spät dran mit Hundespaziergang, begleitet von dramatischen Sonne- und Wolkenspielen
Bin spät dran mit Hundespaziergang, die Sonne gibt ein letztes Schauspiel
ört, dann gesichtet: Wildgänse auf dem Zug gen Süden!
Erst gehört, dann gesichtet: Wildgänse auf dem Zug gen Süden!
Aufgewühlte Wiese: Wildschweine am Werk, gleich beim Hafen!
Da waren Wildschweine am Werk, gleich beim Hafen!
Kalte Sonne, bewegtes Wasser: eine winterliche Stimmung
Winterliche Stimmung am Wasser

Brennender Himmel

Heute früh hatten wir allen meteorologischen Vorhersagen zum Trotz schönes Wetter. Ein paar Wolken, die Sonne etwas winterbleich, der Hafen trotz Plustemperaturen immer noch mit einer Eisschicht bedeckt und nichts los hier. In der Stadt fand der hiesige Carnaval statt, welcher hauptsächlich aus Rummelplatz und ein paar Verkleideten zu bestehen scheint. Alle Auxonnois (also die Menschen von hier) waren dort und der übliche sonntägliche Spaziergang zum Hafen fiel wegen Carnaval aus. Es war menschenleer hier.

Später dann schüttete es Bindfäden, und ich zog mich mit einem Buch zurück und verbrachte den Nachmittag vorübergehend in einer Parallelwelt. Gegen 18 Uhr meldete sich der Hunger und ich kam ins Carré herauf um zu erfahren, wie unser Abendprogramm mit Apéritif und Essen so aussehe. Und sehe das:

Der Himmel leuchtet in Gelb-und Violetttönen und taucht das Carré in unwirkliches Licht
Der Himmel leuchtet in Gelb-und Violetttönen und taucht das Carré in unwirkliches Licht
Blicküber die Boote hinweg auf die schön fast untergegangene Sonne. Der Himmel leuchtet in tiefen Violett-, Lila- und Gelbtönen
Die untergehende Sonne, gerade noch erwischt!
Von der Mole aus über die Saône hinweg mit tollem Widerschein auf dem Wasser
Von der Mole aus über die Saône hinweg

Here Comes the Sun, te dededääh!

Endlich etwas Sonnenschein! Morgen soll es, bevor es wieder umschlägt, sogar wolkenlos sein. Vor lauter Freude haben wir erst heute Abend gecheckt, dass wir das vielleicht für die Nachwelt festhalten sollten. Am späteren Nachmittag waren wir dann noch auf der Mole mit den Hunden, der Fluss war glatt wie ein See, und die Sonne ging dramatisch hinter den paar Wolken unter. Das hat ziemlich viele Menschen rausgelockt und die Uferpromenade war voll wie sonst nur an einem schönen Sonntag Nachmittag. Wir lechzen alle nach ein wenig Sonnenschein, auch die Leute von hier. Gespannt auf morgen!

 

Tagträume

Ich habe heute solches Reisefieber, es ist kaum auszuhalten. Immer noch ist es in Frankreich einfach grau bedeckt und kalt. Wir haben unser neues Leben bei denkbar schlechten Bedingungen angefangen: in einem Winter der übleren Sorte. So sitze ich halt da, einen wärmenden Tee in der Hand, und ertränke meinen Frust. Und tagträume.

Es ist kaum mehr vorstellbar, wie heiss es letzten Sommer war und wie schön sonnig. Ok, nicht immer sonnig, aber wenigstens nicht so unwirtlich wie jetzt. Wir hatten das Boot an einem festen Anlegeplatz, es wurde die Woche über von Handwerkern umgebaut. Aber am Freitag Abend, manchmal sogar schon am Donnerstag, kamen wir daher und verbrachten das lange Wochenende cruisend auf der Saône und auf der Seille. Oft hatten wir Gäste dabei. Wir zogen los. Ganz gemütlich und tuckerten wir bei 8-10 km/h flussauf-kanalrunter. Am Ufer die grasenden weissen Charolais-Rinder auf riesigen hecken-und baumbestandenen Weiden, manchmal auch bis zum Bauch im Wasser oder wiederkäuend auf einer kleinen Flussinsel. Pferde mit fröhlichen Fohlen weideten in Eintracht mit Schwarzhalsgänsen. Risikofreudige Schwäne paddelten im aller letzten Moment noch schnell vor dem Boot durch um dann frech zurück zu äugen und uns anzufauchen. Die Zeit verrann unendlich langsam, es war warm und sonnig, wir sassen auf dem Sonnendeck, tranken etwas Kühles und genossen es einfach nur. Auf so einer Fahrt kommt die nervöseste Person innert Kürze runter auf Normal.

Abends wurde in einem kleinen Hafen oder auch nur an irgendeiner Anlegestelle festgemacht, in der Küche etwas Einfaches aber Leckeres gekocht und an Deck genossen. Nach der Tageshitze tat die leichte Abendbrise gut und die Sonnenuntergänge waren endlos farbig. Beim Licht einiger Windlichter wurde geschwatzt und gelacht, bis dann spätabends das Boot für abgekühlt genug befunden wurde um einschlafen zu können. Ach, war das herrlich!

Wäre dies ein normaler Winter mit zwar auch etwas kaltem oder schlechten Wetter, aber auch mit immer wieder einigen sonnigen Tagen, hätte ich heute sicher keinen Boots-Koller. Leider gibt es zur Zeit keine Wahl und wir müssen da einfach durch, aber am Liebsten versänke ich jetzt einfach eine Zeitlang in Winterschlaf!

 

– fadegrad

Wir treffen oft, ich schwör!

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