Kulturschock III: Essen in Frankreich

Hier in Frankreich vergessen wir oft, im Ausland zu sein, bis wir auf etwas Besonderes stossen,  eine Beobachtung machen oder uns etwas auffällt.

Nehmen wir das Thema Essen: die Franzosen nehmen sich Zeit für ihr Essen. Sogar für’s Mittagessen. Weiterlesen „Kulturschock III: Essen in Frankreich“

Hier die Antworten

Wir haben den Abschied von der Schweiz und unser neues Leben auf dem Hausboot über ein Jahr lang vorbereitet und in dieser langen Zeit war dieses neue Unternehmen natürlich immer wieder ein Thema mit Freunden und Kollegen. Dabei gab es an Reaktionen so ziemlich alles, von purer Skepsis bis heller Begeisterung. Wir sind da ja vielleicht ein wenig naiv und haben uns nicht viele Sorgen gemacht um das „wie das dann genau sein wird“ (kommt eh ja anders!). Die Vorabklärungen für die Ausreise, der Verkauf des Hauses, die Entledigung aller unserer nicht mehr benötigten Besitztümer, nahm viel mehr Zeit in Anspruch als die Planung des zukünftigen Lebens.

Die zum Teil lustigen, spontanen oder auch berechtigten Fragen oder Bemerkungen, die wir zu hören bekamen, können wir nun aus Erfahrung beantworten:

Wie machst du das mit den Kleidern? Weiterlesen „Hier die Antworten“

Mein Bullet Journal

Ich habe seit einigen Jahren eine Passion, die mich auch aufs Hausboot begleitet hat: ich führe ein Bullet Journal. Die meisten kennen das sicher oder haben zumindest schon davon gehört. Für die, die jetzt völlig ahnungslos sind: es ist eine Art selbstgemachte Agenda, genau auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt und wandelbar.

Meine Bullet Journals haben sich über die Jahre gewandelt. Manchmal vollgepackter Termin- und Aufgabenkalender, dann eher Tagebuch in einem knappen Stil, ein Weiterlesen „Mein Bullet Journal“

Das bisschen Haushalt an Bord

Auch auf einem Boot muss der Haushalt geschmissen werden. Die Escapade ist gut eingerichtet, hat allerdings gegenüber den meisten anderen Booten eine Besonderheit: wir kochen, backen und kühlen nicht mit Gas aus der Flasche sondern mit Strom. Dies führt dazu, dass wir, trotzdem wir die Kapazitäten erhöhen liessen, nicht in jedem Fall die verschiedensten Geräte völlig sorglos miteinander laufen lassen können. Weiterlesen „Das bisschen Haushalt an Bord“

Tiny Houses, back to the Basics

In den letzten ein , zwei Jahren habe ich mich von Tiny Houses faszinieren lassen. Auf dieses Thema kam ich rein zufällig weil ich raffinierte Lösungen suchte für den Umbau unseres Bootes. Eine der dringendsten Fragestellungen war damals die effiziente Stauraumplanung und die intelligente Aufteilung der Räume. Ich wollte unbedingt so planen, dass wir jedes unseren Arbeitsplatz haben und uns nicht auf den Füssen herumstehen. Wir brauchten Platz um uns auch mal zurückziehen zu können, viel Stauraum für die Dinge die es in einem Haushalt nun halt mal braucht, plus Raum für unsere Sachen die wir für Freizeitaktivitäten brauchten.  Schliesslich benötigten auch unsere zwei Hunde Schlafplätze, auf denen sie ihre Ruhe haben und sich doch nicht ausgeschlossen fühlen würden. Ich war auf Pinterest, googelte was das Zeug hielt und kam so irgendwie auf diese YouTube-Filme über die Tiny Houses und ihre Menschen. Weiterlesen „Tiny Houses, back to the Basics“

Mitglieder der Crew: Merry und Janusz

Diese zwei haben schon einiges erlebt. Aus Polen und Ungarn stammend, verlassen oder verstossen, aufgegriffen und aufgepäppelt und schliesslich auf langem Weg in die Schweiz gekommen. Dann ein neues Heim, alles ist ein wenig fremd und neu und fast alles musste von Grund auf erlernt und erfahren werden. Und jetzt leben sie auf einem Hausboot und finden es toll! Sie haben sich ans Leben auf dem Wasser angepasst als ob sie nie etwas anderes gekannt hätten. Das Leben an Bord und das fahren mit dem Wind im Fell macht Spass. Das tollste sind aber nach wie vor die Landgänge, nur dass hier nicht die nächste Spelunke angepeilt wird sondern der nächste Baum!

Die Festungsmauern von Auxonne

Wir sind ja oft mit beiden Hunden unterwegs. Heute jedoch war ich alleine mit Janusz draussen. Merry musste zur Tierärztin und war mit meinem Mann. Wir haben festgestellt, dass es ganz gut ist, die beiden mal getrennt auszuführen; sie sind einzeln ganz anders. Der Meute-Effekt ist weg. Janusz ist ein absolut unkomplizierter Hund alleine, aber da Merry nicht will, dass er mit anderen Hunden Kontakt hat, geschweige denn mit ihnen spielt, befinden sich die beiden oft in so einem blöden Verhaltenskarussell das uns gar nicht gefällt. Heute also ich und Janusz ganz allein. Wir liessen uns Zeit und spazierten dem Fluss entlang, an den Vauban-Stadtbefestigungen entlang Richtung Schleuse. Zu zweit achet man ja viel weniger auf Details, man spaziert einfach an interessanten und schönen Dingen vorbei, vertieft in ein Gespräch oder konzentriert auf die Hunde. Heute habe ich, obwohl schon einige Male daran vorbei gegangen, realisiert, was für ein Riesenglück Auxonne doch hat, noch so viele ihrer historischen Bauwerke in so gutem Zustand zu haben. Die Stadt war einst mit ihrer Brücke über die Saône ein wichtiger Ort zwischen Dijon und Dole und wurde schon im Mittelalter mit Erdwällen und Dornbüschen befestigt. Später kam eben Vauban und hat die ganze Ummauerung erbaut. Viel davon ist noch da, sogar ein Teil der Burggräben. Seht doch selbst (und sorry für die zum Teil miesen Lichtverhältnisse):

 

Willkommen!

LEscapadeWillkommen auf diesem Blog! Lasst Euch mitnehmen auf unsere Reise ins Ungewisse, kreuz und quer durch Europa. Für einmal nicht auf Strassen oder von Flughafen zu Flughafen sondern auf Flüssen und Kanälen. Wir sind erst am Anfang: erst vor Kurzem haben wir uns von fast allen unserer Besitztümer entledigt und sind auf unser Hausboot umgezogen. Wohin die Reise genau geht und wie schnell oder besser wie langsam wir unterwegs sein werden wissen wir nicht. Lassen wir uns überraschen – ganz nach dem Motto „Geniess das Heute, denn niemand weiss was das Morgen bringt“.