1. Versuch Porzellanmalen

Uhuhh, gar nicht so einfach! Ich habe mal die ersten Espresso-Tassen geschafft. Das Ergebnis ist recht verwackelt und nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Wäre vielleicht besser gewesen mit etwas weniger Bombierten anzufangen, aber die Tässchen kamen grad so frisch gewaschen und entfettet daher…. und auch die Etiketten habe ich endlich abgekriegt. Da hat’s mich grad gepackt.

Normalerweise, wenn ich so etwas selber machen will, bin ich immer mit dem Schnellzug unterwegs. Ich habe leider einfach keine Geduld beim Basteln. Ich gucke mir das Endziel an, meistens von jemandem der schon Profi-Ergebnisse schafft, so auf Pinterest und so, und dann mogle ich mich möglichst rasch durch. Ich kenne das, bin wohl schon so geboren. Mal für Mal nehme ich mir vor, überlegt an die Sache ranzugehen, alles schön vorbereiten, zuerst üben, üben, üben, und erst wenn ich ganz sicher bin über die verschiedenen Schritte, loslegen. Das heisst, eben nicht loslegen, sondern ruhig an die Sache herangehen und mit Geduld zu arbeiten. Ich lege dann aber wirklich einfach los und will schon das Ergebnis sehen, ehe ich richtig angefangen habe. Jedes Mal ärgere ich mich danach, weil ich wiederum in die selbe Falle getappt bin.

Keine Ahnung, weshalb ich das beim Basteln nicht schaffe. Beruflich hatte ich das Problem nie, auch bei längeren Projekten nicht. Ich stand schon immer eher auf dem Gaspedal, aber noch nie hat jemand eine Baustelle an einem Tag abgeschlossen, auch ich nicht! Bei hobbymässigen Beschäftigungen will mir das methodische Arbeiten einfach nicht gelingen.

In der Schulzeit habe ich viel gestrickt und genäht. Das musste auch stets ganz schnell  fertiggestellt sein, am besten noch am selben Tag. Von Aussen sahen die Kleidungsstücke ja noch ok aus, aber ja nicht umdrehen und die Verarbeitung angucken; da waren noch jede Menge Fäden, die nicht ordentlich vernäht waren! Pullis sahen von Innen eher aus wie ein Fransenteppich! Bis heute ist das nicht besser geworden. Aber jetzt wo ich das so erzähle – ich habe schon lange nicht mehr an meine Jugendwerke gedacht – sehe ich, im Vergleich zu meinen damaligen Leistungen sind die Espresso-Tassen eigentlich schon wieder super gelungen!

Autor: suzyintheflow

Of Swiss origin, living in France on a houseboat with husband and two dogs. Intends to travel all over the navigable waterways of Europe in the years to come. No specific plans but open to any adventure and curious about the people and the places waiting to be met!

5 Kommentare zu „1. Versuch Porzellanmalen“

  1. Oooooh – ich kenn das so gut! Ich häkel gerne aber nur, wenn es in einem Rutsch fertig gestellt werden kann! Ich find deine Tassen super – andere Leute machen einen roten Strich auf ein Papier und nennen es Kunst…. deine Tassen sind nicht perfekt symmetrisch, aber haben sehr viel Charme! 💕

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  2. Muss die Farbe im Backofen eingebrannt werden? Ich finde die Tassen richtig hübsch, könnte mir vorstellen sowas auch mal zu machen- vielleicht sollte ich vorher aber noch zwei Pullies und eine Strickjacke zusammennähen😉

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      1. Oh, genau, spülmaschinenfest wäre auch noch die Frage gewesen, ist mir aber ne Minute zu spät eingefallen. Da gab es doch mal so ein Zeichengerät für verschiedene Kreise, mit dem konnte man hübsche Muster machen, so ein bißchen wie Mandalas, irgendwas mit -graph,stell ich mir für eine Kuchenplatte toll vor.

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